Reihen-Endmeinung: Viktoria Bergmann-Reihe von Erik Axl Sund

Erik Axl Sund: Viktoria-Bergmann-Reihe
Alle drei Bände sind im Goldmann-Verlag und alle im Jahr 2014 erschienen.

Diese Bücher sind in sich nicht abgeschlossen, daher sollte man beim Lesen UNBEDINGT die Reihenfolge einhalten.

Es geht los mit Band

1.) Erik Axl Sund: Krähenmädchen



Klappentext:
Wie viel Schreckliches kann ein Mensch verkraften, eher er selbst zum Monster wird?

Stockholm. Ein Junge wird tot in einem Park gefunden. Sein Körper zeigt Zeichen schwersten Missbrauchs. Und es bleibt nicht bei der einen Leiche ... Auf der Suche nach dem Täter bittet Kommissarin Jeanette Kihlberg die Psychologin Sofia Zetterlund um Hilfe, bei der eines der Opfer in Therapie war. Ihr Spezialgebiet sind Menschen mit multiplen Persönlichkeiten. Eine andere Patientin Sofias ist Victoria Bergman, die unter einem schweren Trauma leidet. Sofia lässt der Gedanke nicht los, bei ihr irgendetwas übersehen zu haben. Schließlich müssen sich Jeanette und Sofia fragen: Wie viel Leid kann ein Mensch verkraften, eher er selbst zum Monster wird?


Meine Meinung
Dieser Teil ist ein kühler nüchterner Band, der aber einen wirklich harten Tobak enthält und sich langsam entwicklt.
Das Buch hat mich erst wirklich spät abgeholt, etwa so zum letzten Drittel, was bei einem Buch von 480 Seiten wirklich spät ist und anfangs eine ziemlich Quälerei war.
Dann endet das Buch aber so offen und mit einem „Cliffhanger“ dass man einfach schnell zum zweiten Teil greifen mußte

Meine Videorezensionzu dem Buch


2.) Erik Axl Sund: Narbenkind


Klappentext:
Jeanette Kihlbergs Ermittlungen in einer Mordserie an Jungen in Stockholm werden vorübergehend auf Eis gelegt, als ein ranghoher Geschäftsmann auf bestialische Weise getötet wird. Man geht von einem Racheakt aus – doch Rache wofür? Psychologin Sofia Zetterlund soll ein Täterprofil erstellen, aber dann geschehen weitere Morde. Und diese scheinen in Verbindung mit Victoria Bergman zu stehen. Während die Ermittlungen nach Dänemark führen, hat Sofia immer häufiger Bewusstseinsstörungen ...


Meine Meinung
Ich war etwas irrtiert über den Klappentext, denn der Leser wußte nach dem Lesen von Band 1 eindeutig mehr als die Ermittlerin in dem Fall.
Es kam leider wie ich erwartet habe, das Buch war ein „Zwischenbuch“ die Story entwickelt sich wenig weiter, Jeanette tritt in ihren Ermittlungen eher auf der Stelle, die Dinge die der Leser durch den ersten Band erfahren, bleiben unenthüllt und irgendwie war es ziemlich wirr alles in allem, denn es wird zwischen Zeit und Ort und Charakter ziemlich wild hin- und hergesprungen.
Dabei war das Buch mit 512 Seiten noch etwas dicker als Band 1, das hätte man gut straffen können!

Meine Hoffnung lag dann bei Band
3.)Erik Axl Sund: Schattenschrei


Klappentext:
Während Jeanette Kihlbergs Ermittlungen endlich Erfolge zeigen, geht Sofia durch die Hölle. Ist Victoria Bergman schuldig?

Endlich zeigen sich mehr und mehr Erfolge in den Ermittlungen der Kommissarin Jeanette Kihlberg. Sie glaubt, zwei Frauen als Mörderinnen identifiziert zu haben. Aber damit sind die Verbrechen noch nicht aufgeklärt ... Und auch, was die unauffindbare Victoria Bergman mit den Morden zu tun hat, ist noch unklar. Derweil wird für Psychologin Sofia die Zusammenarbeit mit Jeanette immer schwieriger, weil sie dabei ihrem eigenen, persönlichen Kern immer näher kommt. Und das führt sie geradewegs in die Hölle.


Meine Meinung
Das Beste an dem Buch war:
#Textstelle:
S. 46
Ihr Pflegevater sprach nicht besonders gut Dänisch. Trotzdem wusste er, dass Lego eine Abkürzung für <i<leg godt war-"spiel schön"-, und dieses Wissen posaunte er auch bei jeder Gelegenheit heraus.

Dafür lese ich Bücher!
Ich habe mir nie Gedanken gemacht was LEGO heißt, diese Steine mit der wir vermutlich alle in unserer Kindheit gespielt haben.
Tja, jetzt weiß ich dass das ein dänisches Wort ist...

Aber ansonsten war ich von dem dritten Band, an den ich wirklich hohe Erwartungen hatte, bitter enttäuscht!
Weder ist eine besonders spannende Handlung vorgegeben, noch wird das was sich bereits im Band 1 für den Leser offenbart hat, enthüllt, noch ist der Fall zu einem logischen, fairen, vernünftigen Abschluss gekommen.
Es schleicht sich irgendwie so aus, jeder offene Handlungsstrang versiegt und läßt den Leser unbefriedigt zurück. Und das trotz 448 Seiten, die es zu lesen gilt. Da hätte man eindeutig mehr rausholen können.

Ich kann leider nur sagen, dass der erste Band zumindest beim letzten Drittel der Beste war.

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