Freitag, 20. November 2009

Ich bin ....

... verliebt! In einen Vampir ;-))
Oh man, bis gestern abend um halb 12 halbe ich noch gelesen, weil ich dann doch UNBEDINGT wissen mußte, wie das Buch ausgeht.
Heute morgen habe ich dann glatt verpennt, eine ganze Stunde später aus dem Bett geklettert, weil ich heute morgen meinen Wecker nicht gehört habe...

Drückt mir die Daumen, daß in der Bibl. heute mittag Bd. 2 immernoch im Regal steht und ich gleich weiterlesen kann.
Kein anderes Buch kann mich momentan locken...

Gruß SilkeS.

Donnerstag, 19. November 2009

Leseschnipsel:

In meinem Bis(s)-Buch bin ich nun ca bei der Hälfte. Es gefällt mir wirklich wirklich gut und ich überlege die ganze Zeit eigentlich warum? Ich kann es eigentlich garnicht genau sagen, aber mir geht es wie CAIT in ihrer Rezension: " Ich konnte und wollte das Buch einfach nicht mehr weglegen und war derart gefangengenommen, dass ich nicht nur tagsüber ständig an dieses Buch dachte, sondern nachts auch davon träumte."
Sie gibt eine Lösung vor:
" Irgendetwas hat dieses Buch in mir berührt oder ausgelöst, vielleicht meine romantische Seite geweckt. Vielleicht ist es die Sehnsucht nach einer so großen Liebe, die alles andere in den Schatten stellt und unwichtig erscheinen lässt - eine Liebe, die keinerlei Grenzen kennt -, die sich in mir rührt. Ich weiß es nicht, kann es nicht sagen."
Tja, vielleicht ist es das, dieses "sorgenfreie" Verliebtsein mit einem Hauch des "Besonderen"? Keine Ahnung.

Mittwoch, 18. November 2009

Stephanie Meyer: Bis(s) zum Morgengrauen

Hallo!

Die vier Teile sind alle schon erschienen und nun komme ich endlich dazu mich dieser Serie auch mal zu widmen.

Ich habe also heute morgen zu

Bis(s) im Morgengrauen gegriffen.

Leseprobe

Ich bin erstaunt, daß es ja wirklich ein reines Jugendbuch ist. Sehr leichte Sprache, einfache Szenendarstellung, einfache Charakterdarstellungen, bildliche Beschreibung.
Man taucht echt in dem Buch einfach ab! Außerdem ist da so eine "gleich passiert was-" athmospähre mit ein wenig Knistern.
Bella hat Edward ja bereits gesehen und reagiert in meinen Augen typisch pubertär. Gucken - schnell weggucken, Vorhang aus Haaren bauen, mit Freundin tuschen und sich einfach "unauffällig auffällig" benehmen.
Ich finde es ziemlich realistisch und kann mich gut daran erinnern als ich solche Phasen durchmachte.

So manche Frage brennt mir schon noch auf der Zunge, aber ich hoffe das Buch wird sie beantworten, ansonsten zappel ich bis endlich Mittagspause ist und ich weiterlesen kann.

Gruß SilkeS.

Samstag, 14. November 2009

Ich habe gewonnen!!!!!

Hallo!

Kossi hat mir Glück gebracht!!!
Ihre Videorezension hat mich soooo neugierig gemacht, daß ich an ihrem Gewinnspiel mitmachte und ich habe gewonnen

Mein Gewinn: das Buch TRIGGER:
Das-Buch-Trigger

Mit AUTOGRAMM von Wulf Dorn für MICH!!!!
Autogramm-von-Wulf-Dorn-

und Kossi hat mir auch noch ein Lesezeichen mit persönlichem Glückwunsch beigelegt:
Lesezeichenbeigabe-von-Kossi

Leider leider kann ich nicht, wie Kossi damals gleich zu dem Buch greifen und zu lesen beginnen, denn es gibt noch Bibliotheksbücher, deren Abgabefrist unhaltsam näher rückt, es sollen die nächsten Zeit einige LR stattfinden, aber dann, dann gibt es kein halten mehr...

Gruß SilkeS.

Da war doch noch was...

... eine Autorenlesung von Hakan Nesser!

Ich wurde gestern von meiner Schwester doch daran erinnert, daß ich dazu noch nichts geschrieben hatte...
Okay also, die Autorenlesung war im Rahmen des Marburger Krimifestivals

Samstag, 17.10.2009 20:00 Uhr
DAS ZWEITE LEBEN DES HERRN ROOS
Ort: Evangelisch-lutherische Pfarrkirche St. Marien


Ante Valdemar Roos, 59 Jahre alt, ist der Prototyp des Langweilers: grau, unauffällig, in zweiter Ehe mit Alice verheiratet, seit mehr als zwanzig Jahren als Ingenieur in einer Firma beschäftigt, die mittlerweile nur noch Thermos-kannen herstellt. Roos ist unzufrieden mit sich, dem Leben, seiner Ehe, weiß aber keinen Aus-weg. Doch eines Tages geschieht ein kleines Wunder – er gewinnt im Toto, das er seit dem Tod seines Vaters spielt. Anstatt seine Freude groß hinauszuposaunen, beginnt er ein Doppelleben in einem abgelegenen Häuschen im Wald. Dort macht er bald eine neue Bekanntschaft, die er in seinem ersten Leben so nie für möglich gehalten hätte. Roos freundet sich mit einem jungen Mädchen an, das aus einem Heim für junge Drogenabhängige ausgerissen ist und nun verzweifelt eine Zuflucht sucht. Doch schon bald stört ihr Exfreund die Idylle und Inspektor Barbarotti hat einen Mordfall zu klären...


Håkan Nesser © Sven Paustian HÅKAN NESSER:
HÅKAN NESSER, geboren 1950, ist einer der interessantesten und aufregendsten Krimiautoren Schwedens. Für seine Kriminalromane um Kommissar Van Veeteren erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, sie sind in mehrere Sprachen übersetzt und wurden erfolgreich verfilmt. Daneben schreibt er Psychothriller, die in ihrer Intensität und atmosphärischen Dichte an die besten Bücher von Georges Simenon und Patricia Highsmith erinnern. Kim Novak badete nie im See von Genezareth oder Und Piccadilly Circus liegt nicht in Kumla gelten inzwischen als Klassiker in Schweden, werden als Schullektüre eingesetzt, und haben seinen Ruf als großartiger Stilist nachhaltig begründet. Die Verfilmungen seiner Krimis kommen demnächst ins deutsche Fernsehen. HÅKAN NESSER lebt derzeit in New York. „Ein begnadeter Krimiautor – vielleicht der beste ganz Schwedens!“ (Hamburger Abendblatt)

Krimifestival-Termin:

Samstag, 17. Oktober 2009
20.00 Uhr / Ev.-luth. Pfarrkirche St. Marien / 10,- €/12,- €


Der Freund meiner Schwester hatte Karten im Vorverkauf geholt und ich bin Samstags zu meiner Schwester gefahren. Wir wohnen knapp 150 km von einander entfernt.
Dass ich das Auto dem Zug vorgezogen hatte, weil ich dachte dadurch Zeit zu sparen habe ich bitter bereut als ich am Frankfurter Westkreuz 10 km im Schritttempo vorankroch.

Nun ich bin allerdings gut angegekommen und traf meine Schwester und Freund, nahe des Wahnsinns an, denn sie versuchten Gardinenstangen in dem Kinderzimmer meiner großen Nichte anzubringen. Nur war die Wand aus Stahlbeton, oder was auch immer und man kam nur wenige Zentimeter in die Wand rein mit dem Bohrer und beim Versuch Dübel jeglicher Art einzubringen, kam die halbe Wand raus.
Da meine Freundin ein ähnliches Problem hatte und kurzerhand ihre Gardinenstangen an die Decke montierte, warf ich diesen Vorschlag in die Runde, und nach weiteren hoffnungslosen, ergebnislosen Versuchen, nahm man meinen Vorschlag auf, der gott sei Dank bei diesem Raum klappte und innerhalb von wenigen Minuten hatten wir mit vereinten Kräften zumindest eine Gardinenstange an der Decke und sogar die Vorhänge daran.
nun konnten wir zum gemütlichen Teil übergehen, dem Kaffe und Kuchen;-))
Meine Schwester hatte eine Apfel-Tarte (Anja verbesser mich, wenn ich mir das falsch gemerkt habe) und die war super lecker, vorallem mit der Vanillesoße.

Wir hatten, bis zum Abendessen und zum großen Aufbruch zur Lesung noch Zeit, den wir gemütlich zusammen im Wohnzimmer chilten. Der eine spielte Majong, wir anderen lasen.
Dann machten wir mit vereinten Kräften Quiche Lorraine, welches sich auch als lustige Unternehmung herausstellte: während meine Schwester versuchte den widerspenstigen Mürbeteig ausgerollt zu bekommen, schälte und schnitt ich Karotte, mischte Eier mit Sahne und versenkte bei dieser Gelegenheit noch die Muskatnuss in der Soße;))
Zu guter letzt zickte etwas der Backofen und die ganze Angelegenheit wurde vor seiner Zeit SEHR dunkel, aber gott sei Dank merkten wir es noch vor dem Verbrennen.

NAch größerer Diskussion hatten wir uns mittags geeinigt mit dem Auto zur Lesung zu fahren und nicht zu laufen, was gut war, denn wir kamen ziemlich spät los, parkten das Auto japsten vollgefressen den Berg zur Kirche hoch und kullerten fast wieder runter, denn dort war eine Menschenansammlung die ihres gleichen suchte.
Strategisch geschickt stellen wir uns in der Menge auf, meine Schwester ganz an der Tür - falls die BEsucher mit Karte gleich reinkönnten, ich irgendwo in der Mitte und der Freund meiner Schwester ganz brav am Ende.
Die Vorverkaufskartenbesitzer durften gott sei Dank gleich rein und meine Schwester suchte uns einen guten Platz.

Recht pünktlich fing alles an. Vorne an der Kanzel saßen drei Personen, einmal eine Frau. Sie war Moderatorin eines großen deutschen Rundfunksenders und hatte ihre Doktorarbeit über Krimis geschrieben, und hat als Fragestellerin, Übersetzerin fungiert und kannte Hakan Nesser scheinbar schon, die beiden waren per DU.
Dann in der Mitte Hakan Nesser selbst und links neben ihm ein Schauspieler der vom Marburger Schauspiel(theater) kam umd die deutschen Passagen aus dem Buch las.
1,5 Stunden war es abwechselnd so, daß die Moderatorin Hakan Nesser Fragen auf deutsch stellte, er antwortete auf englisch und die Moderatorin übersetzte seine Antwort nochmal ins deutsche.
Dann laß Hakan Nesser kurze Passagen aus dem schwedischen Buch vor, einfach so für den Klang und dann las der Schauspieler meist Kapitelweise aus dem Buch vor.

Es war sehr unterhaltsam, Hakan Nesser ist sehr sympatisch, SEHR humorvoll, erzählte wie er das erste Buch geschrieben hat und daß 50 Seiten vor Ende Gunnar Babararossi "an seine Tür klopfte" und ihm seine Hilfe Anbot, für ihn doch einen Serienkommissar zu spielen.
Doch Hakan Nesser wollte bei seinem Band Mensch ohne Hund ursprünglich keine Serie schreiben...
Nun wir saßen ja nun in der Lesung des sogenannten 3. Bandes;-))
Wir lernten daß der Ort Schümmling, nicht mit sch sondern mit "K" gesprochen wird und somit Kümmling heißt...

Nach der offiziellen Lesung durfte das Publikum Fragen stellen und ein paar Fragen kamen auch, bis der Autor zugab, daß ihm sehr kalt sei und somit wurde die Fragerei eingestellt und man hatte die Gelegenheit die Bücher zu kaufen und Autogramme zu bekommen.

Ich hatte den ersten Band der Reihe vom Freund meiner Schwester bei meinem letzten Besuch geliehen bekommen.
Ich hatte auch im Vorfeld daran gedacht, das Buch mitzubringen um es signieren zu lassen, es dann aber doch nicht getan, denn ich fand es peinsam, den 1. Band signieren zu lassen, wenn man auf der Lesung des dritten Teil, den man auch noch käuflich erwerben konnte.
Ich trat also todesmutig mit meiner EINTRITTSKARTE in die lange Schlange fürs Signieren.
Vor mir Menschen mit Büchern, alles Teile von Hakan NEsser, sogar die aus der Van Veeteren-Reihe .... Hinter mir, MEnschen mit Büchern, nur ich kleine Silke ohne Buch, sondern mit Eintrittkarte.
Mein Gott, je näher ich dem "großen" Meister rutschte um so peinlicher war mein Vorhaben.
Ich legte mir also die Worte zurecht.
Hello! Can you sign me this? I´m for visit and have forgot my book at home.
Es half und Hakan Nesser signierte mir ohne zu zögern meine EINTRITTSKARTE:
Autogramm-Hakan-Nesser

Eintrittskarte
;-)))))))

Meine Schwester samt Freund waren, nachdem ich stolz mein Autogramm hatte - verschwunden.
Sie waren weder auf dem -über den Hof durch das Tor im Gebüsch- Klo für Männlein und Weiblein ;-)) sie waren auch nicht bei den Büchertisch.
Endlich fand ich sie nun ebenfalls in der Schlange, die anstand um ein Autogramm zu bekommen.
Beide hatten jeweils ein BUCH in der Hand!!!!!
Sie hatten sich jeder noch den Bd. 2 +3 dieser Reihe gekauft um es signieren zu lassen und zogen mich damit auf, daß sie ja nun Bücher kaufen MUSSTEN, weil ICH JA den ERSTEN Teil zu Hause hatten liegen lassen!!!
Tja, ich hatte aber die sigierte Eintrittkarte, die ICH ja nun in ALLE Hakan Nesser Bücher legen konnte als Lesezeichen und meine Schwester und ihr Freund hatten nur ein Autogramm im JEWEILIGEN Buch.
Tja, dies es "liebevolle" Geplänkel zog sich nun durch den ganzen Abend;-))
Als meine Schwester und ihr Freund dann auch ihr Autogramm hatten, beschlossen wir noch was trinken
zu gehen und ich beugte mich dem Druck um die "ungeplanten" Ausgaben der Bücher zu entschädigen, in dem ich beide zum Trinken einlud.
Dabei reden wir natürlich über die Lesung und über Bücher.

Spät wieder zu Hause gab es noch einen leckeren Mitternachtssnack und ich verschwand bald im Bett.

Es war ein sehr schöner Abend ein tollese WE!

Gruß SilkeS.

Dienstag, 10. November 2009

Kjell Ola Dahl: Tödliche Investitionen

Hallo!

Nun bin ich schon quasie die zweite Woche zu Hause. Die Grippe ist doch sehr hartnäckig und will nicht so recht verschwinden.
Ich bin noch massiv verschnupft und verschleimt, demnach sehr kurzatmig und noch nicht wirklich körperlich belastbar und was macht man dann, natürlich schlafen und lesen.

Da ich viel lese um die Tage rumbekommen, komme ich hier schon fast garnicht mehr hinterher mit dem Eintragen meiner Bücher;-))
Am Freitag habe ich Tod beim Tee von Laura Childs angefangen und Samstag beendet, Samstag habe ich Tante Dimity und der Unbekannte Mörder von Nancy Atherthon fast an einem Tag komplett durchgelesen.
Von Sonntag auf heute Dienstag habe ich Karen Rose und Todesschrei gelesen und mein aktuelles Buch

Kjell Ola Dahl: Tödliche Investitionen habe ich auch schon halb durch.
Naja, wenigsten flutscht der SUB-Abbau, wenn es schon nichts mit dem Gesundwerden werden will ;-))

So, nun aber mal was zu meinem Buch:
Es ist der erste Teil der Reihe um Frank Frohlich und Gunnarstrada.
Daß ich die anderen beiden übersetzten Titel vor diesem ersten gelsesen habe schadet nicht. Die Krimis sind in sich abgeschlossen und die Entwicklung um die beiden Hauptcharakter entwickelt sich nur wenig weiter, so daß einenm wenig entgeht, wenn man die Reihenfolge nicht ungedingt einhält.

Auch empfinde ich die Handlungen, bzw. die Aufbauten der Krimis alle recht ähnlich. Dies ist nicht negativ gemeint, sondern einfach solide und birgt wenige Überraschungen. Die Auflsöungen sind eher klassisch gehalten. Eine Vorgeschichte, es geschicht ein Mord und die Kommissare müssen sich mühsam ein Bild von den Umständen machen, wobei jede Person, die mit dem Opfer Kontakt hat peinlich genau befragt wird und unter die Lupe genommen wird. Dabei hat der Leser die Möglichkeit sich ebenfalls ein Bild zu machen und seine eigenen Ermittlungen durchzuführen.

Gruß SilkeS.

Freitag, 6. November 2009

E. George: Doch die Sünde ist scharlachrot

Was bitte war denn das????
Hochgelobt, viel gepriesen und ich war sooooo enttäuscht!

Wären da nicht die Namen Barabara Havers und Thomas Lynley gewesen, wäre ich sicher, daß dieses Buch aus Feder von Val Mc Dermid kommt.
Der neuste Roman von Englisch-Krimiklassiker-Schreiberin Elizabeth George hat mit den Old-english-Nebel-Dunst-Tee-Trink-Adel-verpflichtet-Krimis nichts mehr zu tun
!

Angefangen damit, daß sie in Cornwall spielen, wo der psychich sich am Boden befindliche Thomas Lynley seit nun mehr 7 Wochen wandert und vor den Tatsachen, seine schwangere Frau durch einen tödlichen Schuß verloren zu haben, nahzu wegläuft.
Doch er ist derjenige der die Leiche findet, um die es ich in dem Buch dreht.
Aber es dreht sich, leider muß ich sage nicht nur um die Leiche. Das wäre noch gut gewesen. Ein Kriminialfall den es zu lösen gilt, aber die Autorin schmeißt noch zahlreiche zusätzliche Dinge wie leichtlebige Frauen, kaputte FAmilienverhältnisse mit in den Kriminalfall,
DAs Ende sind 670 Seiten, die sich zum einen ziehen wie Kaugummi, zum anderen teilweise noch nicht mal im Entferntesten mit dem Krimi zu tun haben.
Aber um alles irgenwie miteinander zu vereinbaren wird häufig und für meine Verhältnisse-zu häufig- die Perspektive gewechselt und zu dick aufgetragen, in allem. Meiner Meinung nach wäre bei diesem Band weniger mehr gewesen!!!

Der Krimi wird nicht wirklich aufgelöst, es wird zwar eine Lösung angezeigt, aber ob der Leser sie nun annimmt oder nicht, bleibt ihm selbst überlassen und ich fand die Form zwar irgendwie passend aber doch wieder schreiend ungerecht und unfähr.
Ich will hier nicht zu viel verraten, aber falls ihr das Buch kennt und mit mir darüber reden wollt würde ich mich über die Hinterlassung Eurer Email-Addy freuen.

Gruß SilkeS.

Montag, 2. November 2009

Oktober 2009

Hallo!

Na diesen Monat habe ich endlich wieder ein kleineres Plus zu verzeichnen.

Gelesen habe ich 11 Bücher

Keiser, Gabriele + Wolfgang Polifka Puppenjäger 370 S.
Leon, Donna Lasset die Kinder zu mir kommen 355 S.
Berndorf, Jacques Eifel-Jagd 335 S.
Remin, Nicolas Die Masken von San Marco 347 S.
Crombie, Deborah So will ich schweigen 541 S.
Johansen, Iris Die Knochenleserin 332 S.
Austen, Jane Verstand und Gefühl 449 S.
Hill, Susan Des Abends eisige Stille 489 S.
Gude, Christian Homunculus 327 S.
Rose, Karen Nie wirst Du entkommen 644 S.
Sansom, Ian Bücher auf Räden 328 S.
------------------------------------------------------
Seiten gesamt: 4517 S.

Neu dazugekommen sind 8 Bücher
Bibliothek
Leon, Donna Lasset die Kinder zu mir kommen
George, Elizabeth Doch die Sünde ist scharlachrot
Meyer, Stephanie Biss zum Morgengrauen


Wanderbücher
Atherton, Nancy Der unbekannte Mörder
Atherton, Nancy Der skrupellose Erpresser
Fox, Kathryn Nachts, wenn du nicht schlafen kannst

Bekannte
McDermid, Val Nacht unter Tag
DuMaurier, Daphne Rebekka

Mein SUB ist aktuell 263 Bücher groß
Und meine Statistik + 11 (11 Bücher mehr neu als gelesen)

Sonntag, 1. November 2009

Autorenlesung mit Jochen Senf

Über den Link Aktuelles auf der Gmener-Homepage wurde ich fündig auf die Lesung
31.10.2009, 20:00
Krimi-Lesung mit Jochen Senf in Bensheim
Lesung aus "Knochenspiel" im Rahmen des Bensheimer Lesefestivals
Haus am Markt, Arminstr. 49, 64625 Bensheim


Bensheim ist ca 8-9 km von uns erfernt und über Bundesstraße oder Autobahn innerhalb von ein paar Minuten zu erreichen.
Da mein Mann mit großer Begeisterung den Krimi Knochenspiel gelesen hatte, machte ich ihm den Vorschlag auf diese Autorenlesung zu gehen.

Jochen_LEsung
Jochen Senf, Jahrgang 1942, lebt in Berlin. Er ist den Krimifans vor allem durch seine langjährige Fernsehrolle als Saarländer TATORT-Kommissar Max Palu bekannt. Daneben verfasste er Hörspiele und Drehbücher. 1993 debütierte er als Krimiautor mit dem Titel »Bruno geht zu Fuß«, dem mehrere Romane folgten. 2006 erhielt Jochen Senf den Berliner Krimipreis „Krimifuchs“. Der Roman »Knochenspiel« ist, nach „Nichtwisser“ (2007), seine zweite Veröffentlichung im Gmeiner-Verlag.

Die Anfahrt, trotz Navi und ausführlicher Recherche über Google, erwieß sich als abenteuerlich, da die Adressenangabe, sowohl über den Gmeiner Verlag als auch über die Suche nach "Haus am Makrt" als falsch erwieß, Arminstraße 49 liegt in einem Wohnviertel in Bensheim und war definitiv nicht der Ort an dem diese Lesung stattfand.
Dassich ja der Veranstaltungsort Haus am Markt nannte, fragten wir nach dem MArkplatz von Bensheim und nach kurzer Irrfahrt und weiterem Nachfragen, wurden suchten wir ein Parkplatz auf und nahmen die letzten 100 m zu Fuß auf.
Wir fanden nach einem schnellen Fußmarsch, total außer Atem endlich das gesuchte Gebäude und begangen uns der Beschilderung nach in den 1. Stock.
Dort stießen wir auf einen Mann der uns aufklärte, die Lesung hätte bereits begonnen.
Wir klärten ihn, nach Luft ringend auf, daß wir dessen bewußt waren - es war schließlich leider auch schon einige Minuten nach 20.00 Uhr, aber wir erzählten ihm, daß wir nach den Angaben im Internet leider an die falsche Adresse geleitet worden wären.
Der Mann kam Unterstützung einer Frau, bei der es sich um eine der Veranstalterinnen handelte.
Auch sie reagierte irritiert, als wir ihr erklärten, daß wir eine Irrfahrt hinter uns hatten.
Als Entschädigung für die Aufregung bot man uns kostenlos eine Viertel Wein an, den wir gerne annahmen.
Als wir uns unserer Jacken entledigt hatten, wieder einigermaßen zu Luft gekommen waren, schlichen wir uns in den Verantstaltungsraum, in derm wir aufgrund vollbesetzer Bestuhlung nur noch auf einem Fenstersitz einen Platz fanden.
Die Lesung war schon voll im Gange und Jochen Senf, saß ein einem runden mit roten Samt bespannten Tisch und laß leidenschaftlich mit lebhaften Gesten aus seinem Buch "Knochenspiel" vor.

Autogrammvergabe Ich, die das Buch leider noch nicht kannte, kam nicht wirklich mit der Story und den vorgelesenen Passagen klar, aber mein Mann fand es sehr gut.
nach einer knappen halben Stunde macht der Autor eine Pause und ein Ortansässiges Akkapella-Trio boten mit dem Lied Tödlicher Tango eine musikalische Unterhaltung.
Nach dem Lied nahm der Autor nach kurzer Erklärung seine Lesung ebenso leidenschaftlich und gestenreich wie anfänglich auf.

Am Ende kam nochmal das Akkapella-Trio mit einem musikalischen Stück Jochen-Senf-Lesung


Den Schluß übernahm die Veranstalterin, die sich mit einem Badischen-Wein-Präsent bei Jochen Senf, als auch den Musikern bedankte, auf das neuste Buch, den inzwischen schon dritten Teil des Privatermittlern Neuhaus hinwieß. Es soll im Februar 2010 erscheinen.

Man hatte noch die Möglichkeit die beiden im Gmeiner Verlag erschienen Bücher zu kaufen, aber da ich sie ja bereits habe, ließ ich sie mir von Jochen Senf signieren.
Tuchfuehlung
Während er mir kleine Dankesworte in beiden Bücher schrieb, hatte mein Mann ein paar Worte mit ihm gewechselt und war glaube ich ziemlich imponiert. Er freut sich schon auf den dritten Teil und will ihn unbedingt lesen! Und das aus den Mund eines absoluten Lesemuffel!!!

Jochen Senf: Knochenspiel

Jochen Senf: Knochenspiel

Broschiert: 278 Seiten
Verlag: Gmeiner; Auflage: 1., Aufl. (Februar 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3899777638
ISBN-13: 978-3899777635

Inhalt:
Unvermittelt wird Fritz Neuhaus, ein Lebenskünstler mit ausgeprägten Schnüfflerqualitäten, in einen Strudel gefährlicher Ereignisse gezogen: Im Gebäude des "Radio Berlin Brandenburg" übergibt ihm ein Fremder sechs Chipkarten verschiedener Krankenkassen. Warum, erfährt Neuhaus nicht. Doch bereits am nächsten Morgen erhält er einen "Hinweis": Ein Schlägertrupp klingelt ihn aus dem Bett, der deutlich an den Karten interessiert ist. Und Fritz Neuhaus hat noch immer keine Ahnung, worum es eigentlich geht.


Meine Meinung
(MS)
Beim Durchblättern des 2. Halbjahreskatalog des Gmeiner Verlag bin ich auf den Titel gestoßen und hat sich sehr ansprechend angehört.

Die Erzählperspektive aus der Ich-Form erwieß sich als schwer nachvollziehbar, zumindest anfänglich. Jedoch entwickelte sich in kürzeren Abständen eine faszinierende, fast wahrheitsgetreue Story.

Die Geschichte war von der Länger her ideal zu lesen, sie war weder zu kurz noch noch zu langatmig. Da man immerwieder zum selbstermitteln animiert wurde, kam zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf.
Am Anfang schien es als wäre die Story frei erfunden und so twas kann oder würde in der Realität nicht passieren. Jedoch habe ich bei Recherechen, jedoch feststellen müssen, daß der Kern der Geschichte authentisch ist. Und daß die Story so oder soähnlich tatsächlich stattgefunden hat, auch wenn man es kaum glauben mag

Der Protagonist, Privatermittler Fritz Neuhaus, ist anfänglich etwas undurchsichtig. Einerseits zwar lebensecht, andererseits aber schon etwas abgedreht da er etwas eigensinnig erscheint und manche Ansichten etwas realitätsfremd wirken.
Aber man kann sich realtiv schnell mit der Person identifizieren und seine Handlungen recht gut nachvollziehen.

Das Ende war eigentlich überraschend, aber doch sehr schlüssig. Durch lange ERmittlungsarbeit wurde der Fall recht schnell aufgeklärt, aber noch nicht gelöst. Dadurch daß einige Personen in dem Buch doch sehr viel Einfluß besaßen, wurde das Ende immer etwas hinausgezögert, aber das Ende kam so wie es enden mußte.
Es war für den Leser schnell nachvollziehen, daß die Story so zum Ende kam.


Trotz des z.T. medizinischen Programmes im Buch, ist es auch für Nichtmediziner sehr leicht zu verstehen.
Das Buch ist für alle Freunde eines guten Krimis sehr zu empfehlen.


Note 1,5

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