Gmeiner-Rezis

Donnerstag, 11. Juni 2015

Endmeinung zu: Pierre Emme: Pastetenlust

Pierre Emme: Pastetenlust

Gmeiner Verlag
EJ: 2005
278 S.
ISBN 978-3-89977-640-9
TB 9,90 €
ePub 8,99 €

Klappentext:
Süßer Tod Neben der Erpressung eines großen Lebensmittelkonzerns beherrscht der Mord an dem berühmten deutschen Schauspieler Jürgen Lettenberg die Medien des Landes. Auch Wiens skurrilster Kriminologe interessiert sich für den Fall: Mario Palinski, vor dessen Wohnung die Leiche entdeckt wurde, findet mit seiner unkonventionellen Art Zugänge zu dem Verbrechen, die der Polizei nicht nur aus dienstrechtlichen Gründen verwehrt bleiben ...

Meine Meinung:
Es ist der 1. Teil einer Reihe. Meine Wahl fiel auf diese Buch aus zwei verschiedenen Challangegründen.
Zum einen war bei Buechertreff.de die April-Monatsaufgabe.
Beginne eine neue Reihe, die du schon länger im Auge hast
Und dann war da noch eine Aufgabe des Jahresbücherbingo

A4)Lies ein Buch mit etwas essbaren darauf

Es ist also der erste Fall um Palinskis, und es ist etwas Essbares auf dem Cover
Obwohl ich bereits viel Gutes über die Reihe gehört habe, die inzwischen 12 Bücher n umfasst, hat mich dieser Band nicht überzeugt.
Ich fand den Titel „Pastetenlust“ irreführend, denn Pasteten spielen in diesem Fall keine Hauptrolle und im Grunde genommen, hat der Plot mit Essen zu wenig zu tun.
Auch mit den Charaktern von denen ich mir viel versprochen habe, konnte ich nicht leider nicht warm werden . Mario Palinski, der Protagonist in diesem Buch oder dieser Reihe, war mir zu sperrig und zu eigenbrötlerisch und ich konnte sein Tun und Handeln leider nichts abgewinnen, es berührte mich nicht, lies mich nicht schmunzeln oder fand ich liebenswert.
Der Plot dieses Krimis war zwar gut gemacht am Anfang und ging eher in die klassische Ermittlungsrichtung, wird am Ende aber etwas wirr und wirkte erzwungen und ein wenig konstruiert.
Ich habe noch einige Bände der Reihe im SUB und gebe Reihen ja gerne eine Zweite Chance.
Daher wird es, obwohl der „Vernichtenden“ Kritik auch von Band 2 gelesen und vermutlich eine Endmeinung geben.


Der Autor ist kurz nach Erscheinen des diesen Bandes (2005) im Alter von 65 Jahre verstorben.
Die Vorlagen der Bücher wurden aber alles noch über den Gmeiner Verlag veröffentlicht.

Samstag, 30. Mai 2015

Endmeinung zu: Marcus Imbsweiler: Dreamcity

Marcus Imbsweiler
Gmeiner Verlag
438 S.
EJ 2014
ISBN 978-3-8392-1524-1
TB € 11,99 / epub € 9,99


(Foto Gmeiner Verlag)
Klappentext:
Heidelberg im Baufieber. Ein neuer Stadtteil entsteht: die Bahnstadt. Zu den Investoren zählt der Mäzen Lorenz Driehm, der seine Konzernzentrale nach Heidelberg verlegen möchte. Da werden Max Koller Dokumente zugespielt, die auf kriminelle Machenschaften bei Driehm hindeuten. Kurz danach findet Koller seinen Informanten tot auf dem Bahnstadtgelände. Steckt Driehm dahinter? Und welche Rolle spielt dessen Tochter Therese, die ebenfalls Kontakt zu Koller aufgenommen hat?


Meine Meinung:
Den 7. Teil um Max Koller welchen ich als Ebook vom Gmeiner-Verlag freundlicherweise als Rezi-Exemplar gespendet bekommen habe.

Dieser Teil hat mich endlich wieder absolut überzeugt. Gerade der Humor den Max Koller auszeichnet ist bei diesem Buch wieder von der ersten Seite vorhanden und ich habe mich sofort wieder wohl gefühlt.
Der nächste Sympatiepunkt für diese Reihe ist der Schauplatz. Sie spielen alle in oder um Heidelberg, einer wunderschönen Stadt am Neckar, in der ich eine zeitlange gearbeitet habe und die Schauplätze beim Lesen vor dem inneren Augen sehe.

Auch ist dieser Plot dem Autoren diesmal aussergewöhnlich gut gelungen, ich fand ich wieder spannend und sehr interessant aufgebaut, denn hier geht es um Korruption in der Baubranche.
Der Autor hat diese Feld gut genutzt und die Story ist kurzweilig, mit Szenenkomik, coolen Sprüchen, etwas hardboiled-Touch und einfach nur zum runterlesen.

Die Reihe habe ich schon im Bekanntenkreis weiterverliehen und bisher immer postives Feedback bekommen. Ich kann die Bücher jedem empfehlen, aber man sollte schon die Reihenfolge der Bände einhalten:

1.) Bergfriedhof
2.) Schlussakt
3.) Altstadtfest
4.) Butenschön
5.) Schlossblick
6.) Glücksspiele

Note 1

Freitag, 20. Februar 2015

Endmeinung zu: Frederike Schmöe: Schaurige Weihnacht überall

Frederike Schmöe: Schaurige Weihnacht überall




Klappentext:
Eiskalter Mord Ein eiskalter dritter Advent. Die resolute Drummerin Ilsa hat ihren Mann verlassen und ist auf dem Weg in ihr Ferienhaus. An einer Tankstelle liest sie die völlig verstörte Moni auf. Kurzerhand nimmt Ilsa sie mit in die Fränkische Schweiz. Monis Gedächtnis ist wie ausgelöscht. Sie wiederholt ein ums andere Mal, dass sich ein Wagen überschlagen hat und jemand ums Leben kam. Doch wer? Und worauf ist der Typ aus, der einige Tage vor Weihnachten plötzlich beim Ferienhaus auftaucht? Bevor Ilsa die Zusammenhänge begreift, eskaliert die Lage …




Meine Meinung
Es war das erste Buch für mich, von dieser Autorin, obwohl ich die beiden Reihen um Kea-Laverde und Katinka-Palfy vollständig im SUB habe.
Dies ist jedoch ein Weihnachts Stand-alone-Titel und daher habe ich mir die Weihnachtszeit ausgesucht um ihn zu lesen.
Der Plot spielt um den Heiligen Abend, das Wetter ist winterlich mit Schnee und winterlichten Temperaturen.
Aber zur weihnachtlichen Stimmung hat es nicht sonderlich beitragen.

Die Story ist gradlinig, die Charakter haben Ecken und Kanten, nur so wirklich warm bin ich mit den Charaktern nicht geworden. Sie waren mir nicht griffig genug zu "unruhig", aber sie passten absolut in den Plot der um sie rum gebaut war.
Das Buch ist unterhaltsam und spannend und endet in einem actionreichen Showdown, der einen nur so durch die Seiten jagen läßt und es einem unmöglich macht, das Buch aus der Hand zu legen, bevor man es nicht zu Ende gelesen hat.
Die Story ist kurzweilig und spannend und hat mir gutgefallen, dass ich vorhabe demnächst endlich mit einer dieser beiden Reihen zu lesen beginne.




Note 1-2

Mittwoch, 11. Februar 2015

Endmeinung zu: Katrin Rodeit: Tödlicher Rausch

Katrin Rodeit: Gefährlicher Rausch

Roman
313 S.
EJ: 2014
ISBN 978-3-8392-1571-5
TB 11,99 € /Ebook € 9,99


Klappentext:
Tödlicher Rausch Privatdetektivin Jule Flemming soll ermitteln, wer der Tochter des Bürgermeisteranwärters die Vergewaltigungsdroge GHB ins Getränkt gemischt hat. Doch sie stößt auf eine Mauer des Schweigens. Wer verbirgt was? Nichts scheint zu sein, wie es ist, und Jule wird selbst Opfer eines feigen Anschlages. Was verbirgt der Kriminalkommissar Mark Heilig? Dann verschwindet der Hauptverdächtige. Und plötzlich nimmt alles an Fahrt auf, aber in eine ganz andere Richtung …


Meine Meinung:
Ich hatte das Buch als Rezensionsexemplar über Gmeiner-Verlag bezogen.
Hier habe ich es im SUB stehen gehabt, weil man ja leider immer nur ein Buch nach dem anderen lesen kann und somit ergab aber ein glücklicher Zufall, dass ich es lange genug stehen hatte und somit an einer
Leserunde zu Katrin Rodeit: Gefährlicher Rausch - mit Autorin bei Buechertreff. de teilnehmen konnte.
Bei diesem Band handelt es sich um den 2. Teil einer Reihe, bei dem ich den ersten Band nicht kannte und leider immernoch nicht kenne… Der SUB ist einfach zu groß *augenroll*
Die Autorin versicherte uns, dass es nicht ausmache ohne den 1. Band gelesen zu haben trotzdem gut mit der Geschichte klar zukommen, aber es fehlte mich schon etwas Vorwissen um mit Protagonistin Jule
Ich empfand den Charakter von etwas zu sexistisch und unreif für Ihr Alter. Ihr fehlte etwas die Tiefe und Lebenserfahrung. Die Autorin versprach hier im nächsten Band nachzubessern.
Gut hat mir jedoch gefallen, das Jule ein paar liebenswerte Leidenschaft, so z.B. das kochen und Singen hat und gerade beim kochen ist em Ende Rezepte aus dem Buch zum Nachkochen abgedruckt. Das fand ich toll

Ihr an die Seite wir Kriminalkommissar Mark Heilig gestellt, der auch ruhig etwas mehr Tiefe vertragen könnte, aber alles in allem gut gelungen ist.
Der Plot war gut aufgebaut und hat zum Miträtseln eingeladen, wenn sich die Auflösung auf abzeichnet und nicht unbedingt überrascht.
Als nette Zugabe empfand ich die Kurzgeschichte die sie zusammen mit einem Autorenkollegen geschrieben hat: „Tod auf der Buchmesse. Sie ist kurz, knackig enthält einen guten unvorhergesehenen Twist und war einfach eine tolle Zugabe zu dem soliden 2. Teil einer Krimireihe.

Note 2

Freitag, 5. September 2014

Endmeinung zu: Angelika Lauriel: Der Tod steht mir nicht

Angelika Lauriel: Der Tod steht mir nicht
346 S.
EJ. 2014
ISBN 978-3-8392-1488-6
TB € 9,99
Pdf € 9,99
Epup 8,99



Klappentext:
Die Uhr tickt! Träge liegt Lucys Heimatstadt Saarlouis in der Sommerhitze. Doch Lucys Puls erhöht sich schlagartig, als sie eines Tages beim Joggen in ein Feld ätzenden Bärenklaus gestoßen wird. Kurz darauf wird sie Opfer weiterer perfider Anschläge. Den Tod vor Augen beginnt Lucy, zehn Ziele zu formulieren, die sie vor ihrer Ermordung noch unbedingt erreichen will. Während ihr Freund, Kommissar Frank Kraus, mit seinem Partner fieberhaft den Attentäter verfolgt, beginnt für Lucy ein Wettlauf gegen die Zeit.



Meine Meinung
Warum ich das Buch gelesen habe:
ich habe das Buch vom Gemeiner-Verlag als Rezensionsexemplar bezogen und es ist erst vor kurzem bei mir eingezogen.
Als dann die Autorin bei Ankas Geblubber ihre Bücherregale zeigte, bekam ich große Lust ihr Buch auszuprobieren, was als Frauen-Krimi im Verlag angepreist wurde.

Leider hatte ich bei der Bestellung übersehen, dass es sich hierbei um den 2. Teil der Reihe um Lucy und ihren Freund Kommissar Frank Kraus handelt und gerade am Anfang oder in Dialogen wird Bezug auf, mir entgangene Fälle, Bezug genommen.


Etwas irritert war ich von der Ich-Perspektive und der Gegenwart-Form in der Schreibstil gehalten ist. Ich finde das liest sich holprig und nicht sehr leicht.

Ich hatte mit der Hauptprotagnostin Lucy große Probleme:
Sie wirkte auf mich sehr oberflächlich und sie scheint Menschen nach ihrem Äußerem zu bewerten.
Zudem macht sie ein, mir unverständliches Bohei, um ihr neu erworbenes Paar Schuhe Manolo Blahnik.
Ich selbst gehöre zu der Sorte Frau, die solche Marken googlen muß, da ich selbst keine High Heels sondern bevorzugt Turnschuhe trage und auch nicht in Minirock sondern in legere sportlicher Kleidung, die nicht unbedingt dem aktuellen Modetrend entspricht, rumläuft.
Auch war sie charakterlich sehr naiv und unsicher, was ich ziemlich anstrengend war.

Der Krimiplot war interessant, wenn er auch teilweise Längen aufwies und der rote Faden teilweise SEHR dünn war, aber das Ende hat mir gefallen.
Es war überraschend, und ich hatte damit nicht gerechnet und wenn es auch ein Klischee-Motiv ist war es stimming zur ganzen Handlung

Note 2-3

Donnerstag, 24. Juli 2014

Endmeinung zu: Sigrid Neureiter: Kurschattenerbe

Hallo zusammen!




280 S.
Paperback
ISBN 978-3-8392-1434-3
für 9,99 € / ePub 8,99 € / PDF 8,99 €


Klappentext:
Schatten über Meran PR-Beraterin Jenny Sommer nimmt an einem Symposium in Meran teil, das sich mit dem Ritter und Minnesänger Oswald von Wolkenstein beschäftigt. Als einer der Wissenschaftler verschwindet, beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln. Noch ahnt sie nicht, dass in unmittelbarer Nähe ein Mord geschehen ist. Haben beide Vorfälle etwas miteinander zu tun? Jenny verfolgt eine Spur, die sie zum Schloss Tirol führt. Die Suche im Schatten des Wahrzeichens von Südtirol führt sie weit in die Vergangenheit.


Meine Meinung:
Nach dem mich schon bereits Teil 1 um PR-Beraterin Jenny Sommer sehr begeistert habe, mußte dieser Folgeband nicht lange im RUB verweilen.

Bei Band 1 haben Jenny ja auf ihrem Fahrrad BOZEN unsichergemacht und viel der herrlichen Gegend dem Leser gezeigt, in diesem Fall sind wir im ebenalls wunderschönen Meran.

Dieser Band ist nicht ganz so geheimnisvoll und spannend wie Bd.1 bei dem ich mich immer etwas an >>Illuminati<< und >>Der Name der Rose<< erinnert gefühlt habe, sondern dieser Band ist etwas solider und nicht ganz so athmosphärisch.

Jenny ist wie man sie kennt, neugierig und interessiert und hat auch wieder ihren Fahrradbegleiter an der Hand, obwohl die diesmal mehr auf eigene Faust macht.

Der Krimiplot war nett, wenn aber nicht ganz so packend wie beim ersten Band, aber hier konnte man dafür wunderbar mitraten und mit ermitteln und ein kleine durchaus gelungene Wendung bringt nochmal richtige Spannung am Ende und führt zu einem Showdown.

Ich bin mächtig gespannt, ob es einen dritten Teil geben wird, und wo dieser uns hin entführt.


Note 1-2

Donnerstag, 17. Juli 2014

Endmeinung: Marcus Imbsweiler: Glücksspiele

Markus Imbsweiler: Glücksspiele

434 S.
Paperback
ISBN 978-3-8392-1311-7



Klappentext:
Hoher Puls Olympia 2012 wirft seine Schatten voraus. Auch die deutsche Marathonhoffnung Katinka Glück sieht in den Spielen ihren Karrierehöhepunkt. Dann aber legt man der Läuferin anonym einen Startverzicht nahe, es kommt zu unverhohlenen Drohungen. Schließlich lauert ihr sogar ein Unbekannter im Training auf. Steckt die Konkurrenz hinter diesen Machenschaften? Privatermittler Max Koller wird zum Schutz der Athletin eingeschaltet. Und dann geschieht auch noch ein Mord ….


Meine Meinung
Das Buch ist bereits 2012 erschienen, aber mir erschien es passend es zu den diesjährigen Winterspielen in Sotschi zu lesen.
Es ist der 6. Teil um Privatdetektiv Max Koller. Er ermittelt in Heidelberg und warum ich die Reihe so mag ist dass er eben ganz der Fahrrad-Stadt üblich alles mit seinem Fahrrad macht und den Leser somit eine tolle Kulisse mit Lokalklorit bereitet.
Zum anderen mag ich seinen Humor der mich immer irgendwie etwas an Matula aus „Ein Fall für zwei“ von damals erinnert. Leider sind die Sprüche nun nach 6 Bänden doch etwas abgenutzt und abgedroschen und gefiel mir teilweise nicht mehr ganz so gut.
Auch der Hang zum Hardboiled-Krimi war teilweise etwas zu dick aufgetragen.
Der Krimiplot an für sich hat mir gefallen. Er führt Max und seine Kundin häufig nach Frankfurt oder durchs Neckartal und diese Ausflüge enden immer sehr abenteuerlich was den Spannungsbogen recht hoch hält.
Das Ende war authentisch und hat gepasst, war noch mal spannend in Showdown und passender Szene verpackt.

Note 2-3

Freitag, 11. Juli 2014

Endmeinung zu: Horst Bosetz-ky: Promijagd

Horst Bosetz-ky: Promijagd
Paperback
2010
ISBN 978-3-8392-1085-7
€ für 9,90
ePub/PDF downloaden für € 8,99


Klappentext:
Berliner Jagdsaison Berlin-Schöneberg. Bernhard Jöllenbeck, 39 Jahre, Politiker der NeoLPD, wird am U-Bahnhof Bayerischer Platz von einem Zug überrollt. Die Umstände sind unklar. Sicher ist nur: Ein Mann ist geflüchtet. Kurze Zeit später wird der bekannte Promipsychiater Dr. Hagen Narsdorf erpresst. Der tote Politiker war einer seiner Patienten gewesen.
Narsdorf bittet Ex-Kommissar Hans-Jürgen Mannhardt um Hilfe. Schnell wird dem erfahrenen Ermittler klar, dass ein skrupelloser Soziopath Jagd auf Berlins Prominente macht …


Meine Meinung
Kennt ihr das, dass ihr ein Buch gelesen habt und es euch in den Finger kribbelt eure Eindrücke, Meinung, Lob und/oder Kritik in Worte fassen zu können.

Bei manchen Büchern, die mir echt gut gefallen haben, wollen mir die richtige Worte einfach nicht durch die Finger fließen und bei diesem, weiß ich garnicht wo ich bei meinen Punkten, die ich ansprechen will anfangen soll.

Also fange ich mal von Anfang an:
- Ich habe das Buch bestellt, weil ich viel Gutes von dem Autoren, der unter seinem Pseudonym -ky sehr bekannt ist, gehört habe.
Ich kannte bis dato noch keins seiner Bücher.
Was mir zum Zeitpunkt des Bestellen entgangen war, ist dass es hier um den zweiten Band des Berliner Ex-Kommissar Hans-Jürgen Mannhardt handelt.
Dies hat beim Lesen nicht gestört, jedoch hatte ich diese Info aus der VITA vorne im Buch und ich mag es einfach nicht gerne, wenn ich Bd 2 lese wo ich Band 1 mit dem Titel Unterm Kirschbaum nicht kannte.

Bei dem Buch merkt man sehr stark deutlich, dass der Autor 'emeritierte Professor für Soziologie'ist und so haut er einem Titel von Grundlagenwerken um die Ohren.
Da ich täglich mit diesen Büchern zu tun habe, konnte ich sie sehr gut herausfiltern. Haben für mich in Krimi aber eigentlich nichts verloren.


Nicht genug damit macht der Autor auch noch Werbung für sich und andere:
So z.B. folgendes Zitat (S. 197)
"Ach, dass wisst ihr alle. Nun, eingesprungen für ihn ist, -ky, der eine Story geschrieben hat, die voll un d ganz zum Thema passt. Sie heißt...", er blickt auf seinen Spickzettel, "Das Massaker von Wolkenstein" und handlet von mörderischen Fruchtfliegen"

Leider finde ich die Stelle wo von Martin Beck aus der bekannten Krimireih von Sjöwall/Wahlöö die Rede ist nicht wieder.


Sollt der Autor damit den Leser nicht vergräzt haben, kommt er mit Arthur Schopenhauer hervor:
(S. 250)
...stünde in der Tradition Arthur Schopenhauers, und stützte dies mit dem Zitat aus dem handschriftlichen Nachlass des Philosophen: "Lesen ist ein bloßer Surrogat des eigenen Denkens.(...)... wer vie und fast den ganzen Tag liest, (...) die Fähigkeit, selbst zu denken allmälig verliert...Solches aber ist der Fall sehr vieler Gelehrter: sie habens ich dumm gelesen."

GUT, wenn ich nicht mehr lesen darf weil es mich DUMM macht, kaufe ich nicht mehr die Bücher die dieser Autor schreibt und damit sein Geld verdient!!!
Sorry aber soll das Humor sein? Witzig??? Ich weiß ja nicht....

Die Handlung spielt zu EM Zeit 2010 und Jogi ist dato bereits Trainer der Fußballnationalmannschaft.
Auch er bekommt sein Fett weg:
(S. 264)
"Und der Löw ist der größte Heini!", wetterte Grätz
Tja, deswegen steht unsere Nationalelf auch gerade im Finale... nicht dass mich das persönlich interssiert, aber ich wollte es mal erwähnt haben ;-)


Für einen Autor, der schon ein bekannte Persönlichkeit im Krimi-Genre ist, habe ich hier echt mehr erwartet, als Anfängerfehler:
-Charakter bleiben blass und oberflächlich
-Spannung baut sich zu keiner Zeit auf


Aber eins hat der Autor wirklich gut gemacht und das gleich zu Anfang:
(S. 19)
"Tempelhof muß offen bleiben"", rief Mannhardt.
"Tempelhof ist eine Heilige Kuh der West-Berliner, und Heilige Kühe schlachtet man nicht. Au0erdem graust es mir vor dem Mitst, den sie die moderne Architektur nachher auf den Flugplatz hinsetzen werden...


Er sollte Recht behalten, ich sage nur BER ...;-)

Note vergebe ich nicht meine Eindrücke, Meinung sind nicht in Skalen festzuhalten...

Dienstag, 17. Juni 2014

Endmeinung zu Ono Mothwurf: Werbevodoo

Ono Mothwurf: Werbevodoo

Kriminalroman
276 S.
Paperback

ISBN 978-3-8392-1033-8
€ 9,90
als ePub downloaden für 8,99 €
als PDF downloaden für 8,99 €

Klappentext:
Bayerischer Voodoo Zwei Armbanduhren, die um 23:24 Uhr stehen bleiben. Ein Herz, das um 23:24 Uhr stehen bleibt.
„Für Voodoo sind wir nicht zuständig, Wondrak. Das ist ein Fall für einen Parapsychologen auf Pro 7, nicht für die Kripo Fürstenfeldbruck."
„Es gibt nur zwei, denen ich gehorche," sagte Wondrak darauf. „Der eine ist mein Chef. Die andere ist Charlotte. Und Charlotte sagt mir, dass das ein Fall für mich ist. Hier geht's um Mord."
Wondraks Katze Charlotte hat den richtigen Riecher! Denn dies ist erst der Auftakt zu einer ganzen Serie rätselhafter Todesfälle in einer Starnberger Werbeagentur ...


Meine Meinung
Für dieses Buch eine Endmeinung zu schreiben ist schwer.
Zunächst einmal warum ich zu dem Buch gegriffen habe:
Ich habe zu dem Buch gegriffen, weil dort Blumen auf dem Cover sind und die Monats-challange bei Buechertreff.de lautet ja immernoch für diesen Monat
Mai: Lies ein Buch, auf dessen Cover eine Blume zu sehen ist
okay, es ist nicht nur eine Blume, sondern viele aber das ist glaube nicht so schlimm.

Es ist das zweite Buch von dem Autoren.
Das erste Buch Taubendreck
habe ich im November 2010 gelesen.
Ich bekenne, dass ich das Buch nie rezensiert habe *schäm*, aber jetzt wo ich mit Werbevoodoo begonnen habe, weiß ich auch warum.
Ich konnte damals mit dem Buch nichts anfangen. Ich konnte einfach keine Worte zu dem Buch finden. Weder gute noch schlechte und ich kann ich auch überhaupt nicht mehr an das Buch erinnern. *doppelschäm*
Warum ich dann aber das Folgebuch geordert habe und nun auch lese, hat mehrere Gründe.
Zum einen gebe ich jeden Autoren oder jeder Reihe eine zweite Chance.
Beim ersten Buch ist der Autor noch neu, noch ungelenk, unsicher.... beim zweiten Buch hat er Erfahrung, mehr Selbstsicherheit, was ich häufig in Story, Schreibstil und all dem Widerspiegelt. Jedenfalls sehe ich das so und schätze das so ein und habe bislang diese Erfahrung gemacht. Selten, dass ich damit falsch liege...und es gibt wenige Reihen die ich auch wirklich abgebrochen habe...höchsten, weil die Luft raus ist und die Ideen abern werden, aber das ist ein anders Thema.

Die Betrachterperspektive, in der dritten Form fiel mir nicht leicht zu lesen. Man bekam einfach nicht so guten Zugang dazu, wie in der ich-Form.
Dann ist es so viel drumherum. Es zwar ein ziemliches Gespringe zwischen den Protagonisten und man hat sehr spät erst den Zusammenhang der Personen, zur Geschichte und zum Klappentext verstanden.
Der Klappentext versprach mir eine interessante und spannend klingende Story und dann so viele Gedanken und Rückblende über geklaute Fahrräder und Praktikas und Kündigungsschreiben.... Hallo!!! ich wollte einen Krimi mit Leiche, Blut und Spannung....

Hier mal eineLeseprobe zum Veranschaulichen.

Irgendwann im Plot hatte ich dann eine Ahnung wie die Verbindungen sind und wohin das ganze führen könnte und lag damit nicht falsch, aber es war alles sehr beiläufig und mir fehlte irgendwie der Tiefgang und so wirklich Zugang fand ich zu keinem der Charakter und die Geschichte hat mich zu keiner Zeit wirklich abholt, ich bin eher hinterher gebummelt.


Mehr fällt mir zu dem Buch nicht ein. Es war nicht schlecht, aber eben nichts für mich und somit gebe ich eine Note 3

Gruß Silkes.

Donnerstag, 29. Mai 2014

Endmeinung zu: Dorothea Böhme: Meuchelbrut

Dorothea Böhme: Meuchelbrut
245 S.
Taschenbuch
2014
ISBN 978-3-8392-1514-2
TB € 9,99
Epub/PDF € 8,99


Klappentext:
Erben will gelernt sein Glenn Hinrichsen, alt und vermögend, findet sein eigenes Testament. Das Problem daran ist: Er hat es nicht geschrieben. Zu allem Überfluss kommt am selben Tag Onkel Harry ums Leben. Glenns Familie beschließt, einen Einbruch zu fingieren, um die Lebensversicherung zu kassieren. Was zunächst wie ein guter Plan aussieht, endet im familiären Chaos. Jetzt können nur noch Chefinspektor Reichel und dessen übermotivierter Assistent Huber helfen.


Meine Meinung

Wieder eine Kriminalkomödie, die mir wirklich wirklich gut gefallen hat. Man kann sie unabhängig von dem ersten Buch der Autorin Sauhaxn lesen.
Der Schreibstil ist locker, leicht und flutschfreudig. Die Autorin schafft es die Story so aufzuziehen, dass man den Eindruck hat man guckt eine von den amüsanten, turbolenten Peter-Steiner-Theaterstücken....
Ich war immer wieder erstaunt, wie die der Roman aufgebaut war, zu keiner Zeit kam langeweile aus, immer wieder nahm die Handlung neue, verzwickte und zu absichtlich Verwirrung kommenden Wendungen, dazu kommen noch die durchaus witzigen Charaktere, von dem 84 Jahre alten Besitzer des Herrenhauses, der vorgibt geähmt zu sein, aber es garnicht ist, über die Roswitha Hinrichs, die mit ihrem Interesse an Männern zu wirklich toller Szenenkomisch beiträgt, bis hin zu Michael, der zweitjüngste in der Familie, der so etwas wie der "Trottel" der Geschichte ist....
Die ganze Übersicht über die "Meuchelbrut" gibt es am Anfang der Geschichte.

Ich habe dieses Buch sehr schnell weggelesen, da die Kapitel kurz und sehr unterhaltsam waren, konnte man das Buch nicht aus der Hand legen.

Note 1

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