Donnerstag, 7. Januar 2010

Anne Perry:Eine Spur von Verrat

Hallo!

Huch, ich habe Euch meine aktuelle Lektüre garnicht vergestellt:



Inhalt:
Der adlige General Thaddeus Carlyon stürzt bei einer Dinnerparty über ein Treppengeländer und stirbt – offensichtlich ein Unfall. Doch plötzlich behauptet die attraktive Witwe des Toten, ihren Mann ermordet zu haben. Privatdetektiv William Monk hat nur wenig Zeit, die Wahrheit herauszufinden, denn die Urteilsverkündung rückt unaufhaltsam näher …

Es ist der Dritte Teil der Monk-Reihe
Er fällt mir sehr gut! WArum? Weil die Autorin es einfach schafft in einer tollen Sprache eine tolle Amosphäre zu schafffen. Man ist irgendwie life dabei, kann ich alles bildlich vorstellen und noch besser man geht mit auf die Befragungen für die Ermittlungen.
Man sieht nebendran hört die Fragen, hört die Anworten, "sieht" den Gegenüber und kann sich seinen Eigenen Eindruck zum gesagten und zu der Geschichte machen. Selbst ermitteln..
Genau daß ist was ich an diesen Bücher so liebe.

Gruß SilkeS.

Dienstag, 5. Januar 2010

Endmeinung zu Partitur des Todes

Hallo!
Es handelt sich um den dritten Teil der Reihe um Robert Marthaler, Hauptkommissar, der in Frankfurt am Main ermittelt. Ich liebe diese Reihe die man in der Reihenfolge lesen sollte, daß sich die Charakter in ihrem Leben weiterentwickeln.
Leider ist es schon länger her, daß ich Bd. 2
(Braut im Schnee) gelesen habe und einiges in dem dritten Band wurde aus Band zwei erzählt.

Die Story ist raffiniert, wenn auch etwas überlagert.
Raffiniert, deswegen, weil es nicht nur Mord in Verbindung zum zweiten Weltkrieg ist, sondern der Autor hat auch,
wie er es versteht, etwas besonders eingebaut, diesmal in Form der wiedergefunden Partitur, um die es geht. Zu der ich aber auch nicht viel sagen will, sonst verrate ich womöglich noch was.
Ich fand die Story aber auch etwas überlagert. Es sind einfach zu viele Handlungsstränge die recht schnell aufgenommen werden, parrallellaufen. Es ist als Leser anstrengend immer wieder umzuschalten, bei wem man sich gerade befindet, denn es wir aus der allumfassenden Sicht geschrieben, da ist der JUnge und später Mann, der eine Zentrale Rolle spielt, die Journalistin die ihr eigenes Abenteuer erlebt, die Polizei, ein Vorfall mit 5 Leichen, der im ersten Monat scheinbar nichts mit der restlichen Handlung zu tun hat, da ist die Drogenabhängige Zeugin, da ist der schwule Polizist, da ist der abkommandierte Super-Bulle, da ist das Privatleben von Marthaler....
Der Autor schafft es zwar am Ende alle Handlungsstränge zu verknüpfen und alles zu einem schlüssigen Ende zu bringen, aber ich fand es einfach ingesamt zuviel an HAndlungen.

Sonntag, 3. Januar 2010

Jan Seghers: Partitur des Todes

Hallo!

Gleich beginne ich mit dem 3. Marthaler Teil, der in Frankfurt/Main ermittelt:


Jan Seghers: Partitur des Todes

Leseprobe

Gruß SilkeS.

Daphne Du Maurier: Rebecca

Hallo!


Seit dem 2. Weihnachtsfeiertag, habe ich an folgendem Roman gelesen:



Inhalt (geklaut von http://www.dieterwunderlich.de)
Der wohlhabende Engländer Maximilian de Winter heiratet in zweiter Ehe eine schüchterne Gesellschafterin und nimmt sie mit auf seinen Herrensitz Manderley in Cornwall. Mrs de Winter merkt bald, dass das düstere Anwesen vom Geist ihrer toten Vorgängerin beherrscht wird. Dafür sorgt nicht zuletzt die Haushälterin Mrs Danvers, die Rebecca noch immer wie eine Göttin verehrt. Erst nach einiger Zeit erfährt Mrs de Winter, dass Rebecca bei einem Bootsunglück ums Leben gekommen sein soll ...

Ich habe das Buch auf englisch, also im Original gelesen, eine Ausgabe von 1992 nach einem Auflage von 1938.
Ich hatte keine Probleme mit der Sprache, sondern kann jedem nur empfehlen das Buch auf englisch zu lesen.
Durch die Ich-Schreibweise, in der die Story geschrieben worden, identifiziert man sich mit der jungen Protagonistin, erlebt mit der den Zauber der ersten Liebe, die Aufregung, als Maxim ihr die Möglichkeit eröffent mit ihm zu kommen und auf Manderley zu leben.
Man spürt quasie beim Lesen die EZnttäuschung, als auf Manderley angekommen, sich Maxim hinter Briefen, Zeitungen und der Routine des Alltags von ihr abwendet.
Man leidet mit ihr, als sie unter den Druck, ahnungslos den Aushalt zu führen fast zerbricht, langweilt sich mit ihr, als sie versucht die langen einsamen Tage zu ertragen, fürchtet sich mit ihr vor der Haushälterin Mrs Donovan, die ihr eins ums andere Mal vorhält, daß sie nicht die neue Mrs. de Winter ist und es so schnell auch nicht sein wird, da der Geist der toten Herren sich nach wir in Verschlossen Flügeln des Anwesen, in Blumen, in Bildern, in Abläufen widerspiegelt.

Das Ende ist sehr sehr spannend gemacht, wie sich die ganze Sache bis in unerträglich zieht und man nur hofft, daß es gut endet und als es dann zu Ende und scheinbar durchgestanden ist, trotzdem alles augenscheinlich in Schutt und Asche liegt.

Es ist ein wirklich wirklich genialer Klassiker und ich kann ihn wirklich nur jedem empfehlen.!

Gruß SilkeS.

Freitag, 1. Januar 2010

Jahresstatistik

Hallo!

Mein SUB ist mit 267 Büchern ungefähr gleich groß, wie am Anfang des Jahres.

In gesamt habe ich im Jahr 2009
130 Bücher gelesen
144 Bücher neu in den SUB gepackt
ist ein Plus von 14 Büchern.

Im Vergleich zum letzen Jahr

2008 2009
gelesene Bücher: 96 130
Bücher neu im SUB: 120 144
gelesene Seiten: 42.208 50.500


Gruß SilkeS.

Donnerstag, 31. Dezember 2009

SUB-Losbuch

Hallo!

zum 5. Mal dabei.
Diesemal war Nina meine Glücksfee.
Sie hat für mich die Nr. 179 gewählt.
Es wäre nach meiner Liste der 3. Teil von Pierre Emme, von der Reihe, von der ich noch nicht den ersten Band kenne.
Daher nehme ich mir die Freiheit statt den 3. Teil (Heurienpassion) eben den 1. Band zu lesen:


Pierre Emma: Pastenlust

Ich habe schon gutes von dem Autor gehört und die Lokalklorit-Bände aus dem Gmeiner Verlag lese ich ja eh gerne, von daher passt es mir super gut.

Gruß SilkeS.

Dezember 2009

Gelesen 5 Bücher

Keiser, Gabriele Gartenschläfer 277 S.
Atherton, Nancy Der skrupellose Erpresser 254 S.
Nesser, Hakan Mensch ohne Hund 541 S.
Katzenbach, John Der Fotograf / Das Auge 679 S.
Giménez-Bartlett, Alicia Gefährliche Riten / Spanische Blumen 332 S.
--------------------------------------------------
Seiten gesamt: 2083 S.


Neu bekommen: 11 Bücher

Geschenke
Lehtolainen, Leena Auf der falschen spur
Doyle, Arthur Conan/Winges, Stefan Das-große-Sherlock-Holmes-Buch (gewonnen)

Bibliothek
Paglieri, Claudio Kein Schlaf für Commissario Luciani
Crombie, Deborah Wen die Erinnerung trügt

Familie
Kemelman, Harry Am Freitag schlief der Rabbi lang
Kemelman, Harry Am Samstag aß der Rabbi nichts
Kemelman, Harry Am Sonntag blieb der Rabbi weg
Kemelman, Harry Am Montag flog der Rabbi ab
Kemelman, Harry Am Dienstag sah der Rabbi rot
Kemelman, Harry Am Mittwoch wird der Rabbi nass
Kemelman, Harry Eines Tages geht der Rabbi


Mein SUB ist 268 Bücher groß. ich habe diesen Monat 6 Bücher mehr in den SUB gepackt, als gelesen.

Gruß SilkeS.

Sonntag, 27. Dezember 2009

Gabriele Keiser: Gartenschläfer

Hallo!

Jetzt über die Weihnachtsfeiertage habe ich endlich das SUB-Los-Verfahrenbuch gelesen:



Gabriele Keiser: Gartenschläfer

Leider hat das Buch überwiegen mittelmäßig, wenn nicht sogar gar recht vernichtetende Kritiken bekommen.
Ich fand das Buch jedoch nicht unbedingt schlecht.
Es ist irgendwie solide, und läuft auf ein menschliches Versagen raus. Ich will damit sagen, es sind auch schon Menschen mit nichtigerem Grund getötet worden.



zu einer Rezi komme ich hoffentlich die nächsten Tage noch.

Gruß SilkeS.

Dienstag, 15. Dezember 2009

Endmeinung zu: Mensch ohne Hund

nach dem ich schon auf der Autorenlesung zu Bd. 3 von dieser Reihe war, habe ich mich dann endlich mal an Bd. 1 getraut

Der Krimi fängt sehr ruhig und wenig spektakulär eher als Roman als krimi an. Er handelt anfangs um ein Familientreffen und um die Famileinverhältnisse.
Der Autor nimmt sich sehr viel Zeit und stellt jedes Familienmitglied ausfführlich vor und dar und ich finde es gut gemacht, da er es aus den dementsprechenden Sichtweisen tut.
Ab ca. Seite 200 kommt dann die Polizei ins Spiel, da zwei Familienmitglieder seit Tagen vermißt werden.

Kommissar Gunnar Barbarotti war mir von Anfang an sympatisch. Er hat zum einen, wie ich finde, einen tollen Namen, zum anderen ist er nicht so bärbeißig, kauzig, selbstmitleidig oder exentrisch, wie so häufig nordische Kommissare dargestellt werden.
Auch das Leben des Kommissar wird aber auch anfangs ausführlich geschildert, von seinen Eltern, über seine Namensgebung, über seine gescheiterte Ehe und seine drei Kinder
Doch anschließend geht es gleich zur Krimihandlung und die finde ich ziemlich gelungen.
rgendwie mit Kommissar Geduld und Kommmissar Glück etwas ihre Hände im Spiel hatten und somit der Fall mit Spannung zu einem befridigenden Ende geführt wird.

John Katzenbach: Der Fotograf

Hallo!

Endlich wieder ein neues Buch. Mein Schneckenlese-Tempo ist momentan furchtbar, aber wie üblich kommt Weihnachten sehr plötzlich und gegen jegliche Abmachungen, wollen Familienmitglieder nun doch Geschenke haben, die Weihnachtspost schreibt sich wie jedes Jahr immernoch nicht selbst, mein Schreibtisch im Büro ist Jahrezeitgemäß kurz vorm durchbiegen, Privat kann auch keine Krise ohne mich stattfinden und mein Mann "denkt" sich zu dem noch ständig neue Krankheiten aus...

Trotz allem lese ich, zwar langsam aber ich lese ;-))


John Katzenbach: Der Fotograf

Ich mag den Autor ja sehr gerne, ich finde er schreibt richtig klasse, super spannende Psychothriller.
Derzeit bin ich allerdings etwas irritiert, da der Inhalt bislang nichts mit dem Klappentext zu tun hat, aber ich habe auch erst knapp 60 von 600 Seiten.

Leseprobe

Gruß SilkeS.

Freitag, 11. Dezember 2009

Endmeinung zu: Gefährliche Riten

Hallo!
Es ist der erste Teil einer Reihe und hat mir anch längeren Anlaufschwierigkeiten gut gefallen
Als Parrallelbuch zu einem ruhigen skandinavien Roman, erschien mir der Anfang des Spanien-Krimis schnell und mitreisend.
Die Erste Hälfte nimmt eine großer Teil das Fraun-Männer-Macht-Frage ein, die auftritt, da ein Frau als Chef eines Mannes eingeteilt wird. Es hat mich ziemlich genervt weil es einfach zuviel Raum einnahm und der Krimi irgendwie nur nebenbei lief.
Allerdings hatte es auch was gute, denn über diese ganze Diskutieren und gemeckere, lernt man die Progatonisten gut kennen, die trotz mancher Fehler liebenswert und realistisch gezeichnet sind.
Die zweite Hälfte des Buches ist besser, der Krimi rückt mehr in den Vordergrund und ist ziemlich gut ausgearbeitet und hat alles was man von einem Krimi verlangt. Auch kann man als Leser seine eigenen Verdächtigungen überlegen.
Die Auflösung war passend und stimmig mit der Kultur des Landes, die während der Handlung nicht so sehr zu spüren war, aber wer vielleicht etwas Ahnung von der Kultur der Spanier hat, weiß was ich meine.


Gruß SilkeS.

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