Mittwoch, 10. August 2011

Endmeinung: Nancy Atherton: Tante Dimity und die Jagd nach dem Vampir

Tante Dimity und die Jagd nach dem Vampir ; Teil 12 der Tante Dimity Reihe



Inhalt
Sind Vampire das Produkt ihrer blühenden kindlichen Phantasie oder haben Lori Sheppards fünfjährigen Zwillingssöhne wirklich einen bleichen Untoten mit blutigen Lippen am Reitstall gesichtet? Und warum ist dieser in die Gestalt eines populären Comic-Helden geschlüpft? Geht womöglich ein Pädophiler im friedlichen Flinch um? Oder soll Lori der verrückten Dorfhexe Glauben schenken, die von mysteriösen Vorkommnissen berichtet, die vor langer Zeit in einen nie aufgeklärten Mord gipfelten …. Beunruhigt wendet sich Lori an Tante Dimity. Wird es mit ihrer Hilfe gelingen, den Beweis für einen Vampir zu finden oder zu entkräften?


Stil und Sprache
Ein absolutes Wohlfühlbuch!
Gleich beim ersten Satz habe ich mich wohlgefühlt, wollte an der Geschichte dranbeliben und habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.
Der Schreibstil ist wie gewohnt locker, flüssig und amüsant.

Figuren
Ein Wiedersehen mit Freunden, denn die Reihe bedient sich überwiegend der Charakter, die man aus den vorangegangen Bänden kann
Hauptprotagonistin ist Lori, aus deren Sicht die Bücher geschrieben sind, und diesmal ist sie mal wieder mit Kit unterwegs, der seinen ersten Auftritt in Der Fremde im Schnee hatte

Fazit
Ein absolut spannendes, kurzweiliges Wohlfühlbuch.
Von der ersten Seite an, hat es mich gefesselt und ich habe es fast in einem Rutsch durchgelesen.
Leichter Punkteabzug dafür, daß es am Ende alles doch etwas zu dick aufgetragen wird, alles löst sich zu sehr in Wohlgefallen auf.
Happy End, ganz gut und ganz schön, aber so absolut-heile-Welt ist doch unerträglich!

Note 1-

Nora Roberts: Mitten in der Nacht

Hallo!

Eigentlich war ein anderes Buch an dieser Stelle geplant, aber also ich etwas vorrecherche betrieb mußte ich feststellen, daß es der 6. Teil einer Reihe war, von der ich noch nicht den 1. Teil kenne oder habe.
Also mußte ein anderes Buch her.
Ich war etwas unentschlossen und zog meinen Mann zur Rate. Klar war, es sollte ein LiRo von Nora Roberts werden.
So zog ich alle NR aus meinem RUB, und laß einzeln meinem Mann den Klappentext und den jeweils 1. Satz des Buches vor.
Seine Wahl fiel auf:


Nora Roberts: Mitten in der Nacht
Bei meinen Vorrecherchen fand ich sowohl schlechte, als auch begeisterte Besprechungen und, daß das Buch bereits als ARD Verfimunglief.

Gestern abend habe ich dann, in mein Bett gekuschelt angefangen und mir gefällt es bislang gut.
Von gruselig, über spannend, lustig, zu Gänsehautmäßig war bei den ersten 60 Seiten alles dabei.

Gruß SilkeS.

Samstag, 6. August 2011

Nancy Atherton: Tante Dimity und die Jagd nach dem Vampir & Eoin Colfer: Artemis Fowl Der Atlantis-Komplex

Hallo!

Momentan lese ich zweigleisig.
Zum einen weil ich das eine Buch nicht fertig bekommen habe, bevor der Start einer LR losging, zum anderen weil ich keins der Bücher wirklich zur Seite legen will, beide gefallen mir gut und das nach dem ich die letzte Zeit ziemlich Pech mit meinen Büchern hatte.

1.) Nancy Atherton: Tante Dimity und die Jagd nach dem Vampir


Tante Dimity und die Jagd nach dem Vampir
Ein Buch wo ich mich sofort wieder beim ersten gelesenen Satz wohlfühlte.

2.) Leserunde zu Eoin Colfer: Artemis Fowl Der Atlantis-Komplex



Artemis Fowl Der Atlantsi-Komplex

Die Abenteuer um Artemis sind immer witzig und spannend und machen in einer LR besonders Spaß

Gruß SilkeS.

Donnerstag, 4. August 2011

Endmeinung: Ulrich Ritzel: Beifang

Ulrich Ritzel: Beifang ; 6. Teil um Kommissar Berndorf



Inhalt
Der ausgediente Kriminalbeamte Hans Berndorf bekommt den Auftrag, Ermittlungen zu dem Mord an einer jungen Frau zu führen, deren Ehemann in Ulm vor Gericht steht. Doch als Berndorf eintrifft, ist sein Auftraggeber – der Verteidiger des Angeklagten – tot, auf dem Hauptbahnhof von einem Güterzug überrollt. Hat er Selbstmord begangen oder ist er vor den Zug gestoßen worden? Das ist nicht die einzige Frage, vor der Berndorf steht. Ein Beweisstück ist spurlos verschwunden: ein Schmuck, den die Ermordete getragen hatte. Die Ermittlungen führen Berndorf weit über seinen ursprünglichen Auftrag hinaus. In dem Dickicht von alltäglichen Verstrickungen, von Lügen und Niedertracht, das Berndorf freizulegen versucht, stößt er schließlich auf das Verbrechen, das vor Jahrzehnten am Anfang von allem stand.


Grundidee der Handlung
Folgender Text ist abgeschrieben von S. 15 ff
„Da ist noch etwas.“ Die Frau griff in ihre Jackentasche und holte etwas heraus, das Marianne im Zwielicht unter den Bäumen zuerst nicht erkannte.
Eine Art Gespinst? Als die Frau es mit beiden Händen hochhielt, sah Marianne, dass es eine Kette war, eine Kette mit einem Anhänger, einem breiten Ring. Aus Gold? […]
„Er ist über zweiundfünfzig Jahre alt“, sagte die Frau. „ Ich dürfte den Schmuck garnicht bei mir haben. Dabei war es ein Geschenk meiner Mutter für mich.“[…]
Die hebräischen Zeichen innen im Ring bedeuten Masel Tov, das heißt ´Viel Glück` … und viel Glück soll der Ring Ihnen bringen, dwenn Sie sich entschließen könnten, ihn für mich aufzuwaren….“
[…] Es war Montag der 28.Juni 1942

Stil und Sprache
Ich kenne die vorangegangen Bände mit Kommissar Berndorf und mag sie eigentlich gerne.
Leider kam ich mit diesem Band überhaupt nicht klar.
Die Grundhandlung des Krimis dreht sich um diesen Ring und woher er kommt und wie er in die dementsprechenden Hände gelangt ist.
Damit verbunden sind aber auch noch zwei mysteriöse Todesfälle, aber der Zusammenhang dazu ist schlecht umgesetzt und das Buch wirkte für mich beim lesen wie ein Kneul verschiedener Handlungen, die ich nicht entwirrt bekam.

Figuren
Kommissar H. Berndorf ist im Ruhestand. Seinen letzten Fall habe ich vor ein paar Jahren gelesen und kann mich also nicht mehr gut daran erinnern. Nur eins wußte ich, daß ich ihn als Charakter gern mochte.
In diesem Fall ist er zwar die einzige Person die mit dem eigentlich Krimi auch zu tun hat, aber trotzdem bekam ich keinen Draht zu ihm.
Auch alle anderen Figuren in diesem Band wirken leblos. Sie schienen charakter- und eigenschaftlos und platt.


Fazit
Auf Seite 437 ist eine Erläuterung des Titels:
„Wenn die Polizei einen Einbrecher schnappt und bei ihm die Daten von vierhundert Steuersünder findet ist das ein „Beifang“
Tja, nur läßt sich m.M.n. auch nicht annähernd diese Erläuterung auf den Krimi oder dessen Auflösung produzieren.
Die Auflösung um den Ring, bzw. die Kette fand ich schön und spannend, alles andere empfand ich als aufplusternd, verwirrend und unspektakulär.


Note 4

Spephan Neumann: Das Werk der Bücher

Hallo!

Mein aktuelle Buch hat mich nur aufgrund des Titels so angesprochen, daß ich nicht lange zauderte, es zu bestellen:


Stephan Neumann: Das Werk der Bücher

Bislang gefällt es mir aber nicht sonderlich gut und hält nicht was ich mir davon erhofft und versprochen habe.
Der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig, z.B. wörtliche Rede in Reimform.
Die Athmosphäre dunkel düster und die Handlung irgendwie unzusammenhängend.
Keine Ahnung wie nun der Protagonist und die Bücher noch zusammenkommend in der "Handlung" eine Rolle spielen werden.
Der Protagonist Nathan ist eine Leseratte, aber mehr Zusammenhang besteht noch nicht.

Komischerweise gibt es aber auch fast nur gute Bewertungen zu dem Buch und ich stehe mit meiner kritischen Meinung mal wieder allein auf weiter Flur - wie so oft ...
Besprechung bei Buechertreff.de

Besprechung auf Histo-Couch.de

Besprechungen bei Lovelybooks.de


Wollt ihr Euch selbst eine Meinung bilden,...
hier wie gewohnt eine Leseprobe

Gruß SilkeS.

Dienstag, 2. August 2011

4 Jahre

Hallo!

Unglaublich, aber heute vor vier Jahren ist der tollste und beste Hund der Welt bei uns eingezogen:
Aus Eika
Vieles hat sie uns gelernt, so manch Kummer bereitet, viele tolle Erlebnisse hatten wir und noch mehr entspannende Spaziergänge durch die heimischen Weinberge habe ich mit ihr an meiner Seite gemacht.
Sie hat bislang jedes Herz zum Schmelzen gebracht und ich wollte keine einzige Sekunde mit ihr missen.

Sie ist das Beste was mir bislang passiert ist.

Gruß SilkeS.

Montag, 1. August 2011

Juli 2011

Hallo!

Wieder ein erfolgreicher Monat ----- im SubAUFBAU :-///

Ich habe zwar ordentlich was weggelesen
10 Bücher
Senf, Jochen Knochenspiel 278 S.
Baldacci, David Im Takt des Todes 540 S.
Grimes, Martha Treppe zum Meer 412 S.
Thompson, Carlene Glaub nicht, es sei vorbei 383 S.
Klönne, Judith Farben der Schuld 362 S.
Ritzel, Ulrich Beifang 461 S.
Schmid, Karla Das Kind auf der Treppe 314 S.
Ströbl, Arno Der Trakt 337 S.
Rossbacher, Claudia Steierblut 273 S.
Birkegaard, Mikkael Die Bibliothek der Schatten 509 S.
------------------------------------------------------------
Seiten gesamt 3833 S.


Neu in den SUB gezogen, sind dank der Rezensionsexemplare aus dem Gmeiner Verlag
24 Bücher

Bibliothek


Cornwell, Patricia Defekt
Meyer, Deon Der Atem des Jägers
Russell, Craig Carneval
Komarek, Alfred Blumen für Polt
Falcones, Ildefonso Die Kathedrale des Meeres
Birkegaard, Mikkael Die Bibliothek der Schatten
Freunde
Gerritsen, Tess Totengrund

Wanderbücher
Palma, Felix J. Die Landkarte der Zeit


Rezensionsexemplare
Spatz, Willibald Alpenkasper
Schöttle, Rupert Damenschneider
Franzinger, Bernd Familiengrab
Geisler, Kurt Friesenschnee
Erfmeyer, Klaus Irrliebe
Fink, Sabine Kainszeichen
Lascaux, Paul Mordswein
Bauer, Hermann Philosophenpunsch
Haenni, Stefan Scherbenhaufen
Joswig, Volkmar/ Melle, Hennig von Stahlhart
Beinßen, Jan Todesfrauen
Schmöe, Friederike Wasdunkelbleibt
Baumann, Manfred Wasserspiele
Leimbach, Alida Wintergruft
Emme, Pierre Zwanzig/11

Geschenkt bekommen
Saillo, Quarda Tränenmond


Aktueller SUB: 335 Bücher

+/--Statistik +20 Bücher

Donnerstag, 28. Juli 2011

Ulrich Ritzel: Beifang

Hallo!

Meine aktuelle Lektüre ist ein Leihgabe eines ehemaligen Dozenten bei mir auf der Arbeit.
Mit ihm teile ich meine Krimi und Thriller Leidenschaft und leihen uns gegenseitig Bücher und geben uns Tipps.

Somit ist folgendes Buch in meine Hände gelangt:


Ulrich Ritzel: Beifang


Leseprobe

Es ist ein Band aus keiner Reihe, jedenfalls um nach den genannten Personen im Klappentext.

Bislang ist er noch etwas anstrengend zu lesen.
Der Prolog hatte überhaupt nichts mit dem Klappentext zu tun, mal es weitergeht.

Gruß SilkeS.

Endmeinung zu: Carlene Thompson: Glaub nicht es sei vorbei

Carlene Thompson: Glaub nicht es sei vorbei



Inhalt:
Zehn Jahre ist es her, dass Rebekka Ryan das letzte Mal in ihrer Heimatstadt Sinclair in West Virginia gewesen ist, wo damals ihr kleiner Bruder Jonnie entführt und getötet wurde. Der Täter wurde nie gefasst und Rebekka verließ Sinclair, um in New Orleans einen Neuanfang in ihrem Leben zu wagen.
Aber die Vergangenheit kehrt noch einmal zurück: Todd, der kleine siebenjährige Sohn ihrer Kusine Molly ist spurlos verschwunden und Rebekka fährt zum ersten Mal nach diesen Jahren in ihre Heimatstadt zurück. Gibt es eine Verbindung zwischen den beiden Entführungen? Kann sie dieses Mal das Kind retten, was sie bei Jonnie nicht vermochte? Rebekka ahnt, dass sie Todd nur finden kann, wenn sie die Reise in die eigene Vergangenheit annimmt und sich dem Grauen von damals wieder stellt.
Denn es scheint tatsächlich immer noch einen Menschen in Sinclair zu geben, der der Meinung ist, dass Rebekka und ihre Familie zahlen sollen - auch wenn es wieder ein tödlicher Preis ist.

Stil und Sprache
Der Schreibstil ist packend, locker und läßt einen sofort in dei Geschichte eintauchen und die Seiten nur so dahinfliegen.

Figuren
Rebekka Ryan, die Protagonistin, besitzt die Gabe des "zweiten Geschichts"
Ich wußte nicht ob ich über sei lachen oder weinen sollte.
Sympatisch war sie mir auf jedenfall, weil sie einem ehemaligen Straßenhund ein gutes neues zu Hause gibt.+
Anonsonsten war sie als Person ziemlich anstrengen: naiv, wehleidig, selbstmitleidig und unreif.
Ihr an die Seite wird Clay gestellt. Ein gutaussehender, charmanter Arzt, der sie schon als Teenager geliebt hat.
Dann ist da noch die Familie: Mutter mit Alkoholproblemen, Stiefvater, perfekt und immer da, sein Sohn und Rebekkas Stiefbruder, schwieriger Mensch, der immer Probleme macht.
Die Familie ist groß und die Verhältnisse verworren.

Fazit
Man kommt super in die Geschichte rein, der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen und die Handlung sehr spannend.
Die Charakter sind etwas schablonenhaft und die Familienverhältnisse lassen einem den Kopf schwirren.
Der Krimi ist jedoch spannend und man kan wunderbar miträtseln.
Ein um den anderen Verdächtigen hatte ich und mußte ihn wieder verwerfen, weil die Autorin es wunderbar schafft falsche Fährten zu legen.

Note 2-

Endmeinung: Mikkel Birkegaard: Die Bibliothek der Schatten

Mikkel Birkegaard: Die Bibliothek der Schatten



Inhalt:
Dass Bücher mehr vermögen, als nur Geschichten zu erzählen, war Luca Campelli schon lange bewusst. Als er an diesem Abend in seinem Antiquariat zu lesen beginnt, spürt er ihre magische Kraft – wenig später ist er tot. Sein Sohn Jon tritt das Erbe nur widerwillig an, als er Unglaubliches erfährt: Luca Campelli war der Kopf einer geheimen Gesellschaft, die die Macht der Bücher zu nutzen weiß, und er hat sich gefährliche Feinde gemacht ...

Stil und Sprache
Durch den durchaus interessanten Titel, war es für mcih ein Muß das Buch zu lesen.
Es fängt sehr athmosphärisch an und man tauscht sofort in die Geschichte ein.
Mit Verlauf des Plots jedoch geht die Stimmung verloren und Raumt nimmt das Wirrwarr um die sogenannten Sender und Empfänger ein, gepaart mit Verfolgungs- und Actionszenen, die die Thematik Buch leider sehr in den Hintergrund drängen.

Figuren
Luca, der ursprüngliche Antiquariar hat mir sehr gut gefallen.
Sein Sohn John und die Angestellten des Libri de Luca sind sehr gewöhnlich charakterisiert, da nutzt auch die Sender- oder Empfänger gabe nichts.

Fazit
Unterhaltsam und spannend, aber erfüllte nicht ganz meine Erwartungen

Note 2-3

Endmeinung: Jochen Senf: Knochenspiel

Jochen Senf: Knochenspiel ; Teil 2 um Lebekünster Fritz Neuhaus



Inhalt
IN DEN FäNGEN DER ORGANMAFIA Unvermittelt wird Fritz Neuhaus, ein Lebenskünstler mit ausgeprägten Schnüfflerqualitäten, in einen Strudel gefährlicher Ereignisse gezogen: Im Gebäude des "Radio Berlin Brandenburg" übergibt ihm ein Fremder sechs Chipkarten verschiedener Krankenkassen. Warum, erfährt Neuhaus nicht. Doch bereits am nächsten Morgen erhält er einen "Hinweis": Ein Schlägertrupp klingelt ihn aus dem Bett, der deutlich an den Karten interessiert ist. Und Fritz Neuhaus hat noch immer keine Ahnung, worum es eigentlich geht.

Stil und Sprache
Mit dem 2. Teil um Lebekünstler Fritz Neuhaus kam ich besser zurecht, als mit dem ersten Teil "Nichtwisser"
Es gab mehr Lese- und Handlungsfluß, Fritz tauchte nicht mehr so häufig in seine abgedrehte & traumatisierte Kindheit ab, wenn sie auch das ein oder ander Mal erwähnt wird.
Weil sowohl Personen als auch Vorkommnisse aus dem 1. Band der Reihe im Plot einfließen ist es zum Verständnis ratsam, die Reihenfolge der Bücher einzuhalten.
1.)Nichtwisser
2.)Knochenspiel
3.)Kindswut

Figuren
Sie sind in dem Band besser ausgearbeitet, zumindest die Charakter um Fritz Neuhaus, die größtenteils auch im Vorgängerband mitspielten.
Etwas verwirrend jedoch sind die verschiedenen Bezeichnungen der einzelnen Personen.

Fazit
Interessanter und spannender als der Vorgängerband.
Eine durchaus realistische Thematik "neu" verpackt.
Ich freue mich diesmal zu Bd. 3 greifen zu können.


Note 2-3

Falls Euch das Thema: Organhandel interessiert empfehle ich noch folgende Bücher:

Monika Buttler: Herzraub


Tess Gerritsen: Kalte Herzen

Leseabend

Hallo!

Die Grundidee stammt von Auroras Lesenachmittagen
die immer herrlich gemütlich klingen.
Da mein Mann gestern in den Nachtdienst mußte, es Reste zu essen gab, der Haushalt soweit ordentlich war, konnte ich ziemlich schnell nach dem nach Hause kommen loslegen.
Aus Buchsucht

Ich hatte noch 160 Seiten meiner aktuellen Lektüre Carlene Thompsen: Glaub nicht es sei vorbei und zur Verköstigung gab es Chai Latte und echte Schweizer Zartbitterschokolade.

Aus Buchsucht
Das war herrlich und ich hoffe sowas bald wiederholen zu können.

Gruß SilkeS.

Dienstag, 26. Juli 2011

Carlene Thompson: Glaub nicht, es sei vorbei

Hallo!

Nach Schwarz zur Erinnerung bin ich der Autorin verfallen und muß einfach jedes Buch von ihr lesen.

Aktuell ist es mal wieder eins aus meinem SUB, was ich mal auf einem Bücherflohmarkt unserer Stadtbibl. erstanden haben:


Inhalt
Zehn Jahre ist es her, dass Rebekka Ryan das letzte Mal in ihrer Heimatstadt Sinclair in West Virginia gewesen ist, wo damals ihr kleiner Bruder Jonnie entführt und getötet wurde. Der Täter wurde nie gefasst und Rebekka verließ Sinclair, um in New Orleans einen Neuanfang in ihrem Leben zu wagen.
Aber die Vergangenheit kehrt noch einmal zurück: Todd, der kleine siebenjährige Sohn ihrer Kusine Molly ist spurlos verschwunden und Rebekka fährt zum ersten Mal nach diesen Jahren in ihre Heimatstadt zurück. Gibt es eine Verbindung zwischen den beiden Entführungen? Kann sie dieses Mal das Kind retten, was sie bei Jonnie nicht vermochte? Rebekka ahnt, dass sie Todd nur finden kann, wenn sie die Reise in die eigene Vergangenheit annimmt und sich dem Grauen von damals wieder stellt.
Denn es scheint tatsächlich immer noch einen Menschen in Sinclair zu geben, der der Meinung ist, dass Rebekka und ihre Familie zahlen sollen - auch wenn es wieder ein tödlicher Preis ist.

Ich glaube das Buch ist oop, denn bei Amazon gibt es das nur noch gebraucht und eine Leseprobe finde ich auch nicht im WWW :-(((

Mir gefällt das Buch total gut. Man taucht ein, vergißt alles um sich herum
Klar ist es etwas vorhersehbar und die sich anbahndende Liebesgeschichte scheint etwas kitschig zu werden, aber ab und an gefällt mir das.

Gruß SilkeS.

Endmeinung: David Baldacci: Im Takt des Todes

David Baldacci: Im Takt des Todes ; Teil 3 um Sean King & Michelle Maxwell



Inhalt
Babbage Town ist streng geheim. Dort arbeiten Genies an einer Maschine, die jeden Code knacken soll. Doch nun ist einer der Wissenschaftler ermordet worden. Nur Viggie, die Tochter des Toten, kennt die Hintergründe. Aber Viggie ist autistisch, und jedes Mal, wenn sie nach ihrem Vater gefragt wird, spielt sie auf dem Klavier ein bestimmtes Stück ...

Stil & Sprache
Das Buch beginnt genau nach meinem Geschmack:
packend, interessant, aber nciht mit zuviel Action.
Leider greift die Geschichte auf Geschehnisse aus dem Vorgängerband Mit jedem Schlag der Stunde zurück.
Das Lesen dieses Buches liegt schon länger zurück, so dass ich mich nicht mehr daran erinnere.
Die fehlende Erinnerung trübt nur ein wenig, denn der aktuellen Plot und fordert die komplette Aufmerksamkeit. Genauso sollte es sein.

Figuren
Sean King & Michelle Maxwell sind sympatisch, ein Team ohne ein Paar mit Gefühlen und aktiven Sexleben zu sein.
Alle anderen Charakter passen gut in die Geschichte und machen die Athmosphäre lebendig und runden das Leseerlebnis ab.

Fazit
Leseerlebnis pur!
Keine Ahnung, warum zwischen Bd. 2 und 3 so viel Zeit verstreichen mußte, denn die Reihe hat alles was Action-Agententhriller brauchen.

Note 1

Endmeinung: Karla Schmidt: Das Kind auf der Treppe

Karla Schmidt: Das Kind auf der Treppe



Inhalt
Ein Mann liegt gefesselt auf einem Feldbett. Man hat ihm erst die Zunge, dann Scheibe für Scheibe das linke Bein abgeschnitten. Langsam und qualvoll wird der Mann zerstückelt. Er wartet auf den Tod - oder auf Rettung. Als sich jemand an der Wohnungstür zu schaffen macht, aktiviert der Mann seine letzten Kraftreserven und kann sich bemerkbar machen. Doch bevor die Hilfe naht, kommt seine Peinigerin, um sich das nächste Stück Fleisch zu holen ...

Stil & Sprache
Das Buch liest sich gut an, eben mit einer Szene, der die Protagonistin auf das Kind auf der Treppe trifft.
Vorangegangen im Prolog ist man Zuschauer in einem provisorisch schallisolierten Raum, in dem ein Mann auf einem Feldbett gefesselt ist. Ihm wurde die Zunge entfernt und einer seiner Unterschenkel.
Diese beiden Abschnitte könnten nicht unterschiedlicher sein und als LSer ist man verwirrt wie der Prolog in die Geschichte passen wird.
Den Prolog habe ich über das Lesen des Hauptstrangs vergessen, den die Autorin schreibt den Plot sehr verworren, denn es gibt häufig Zeitsprünge in die Vergangenheit, die jedoch nicht chronologische eingebaut sind. Man muß recht konzentriert dabei bleiben, sonst versteht man die Zusammenhänge nicht.

Figuren
Die Charakter von den Personen, um die sich die Geschichte spinnt, passen gut in einen Psychothriller, denn jede kämpft für sich mit ihren Problemen:
Leni, die ihrem gewalttätigen Ehemann abgehauen ist, ihre Schwester Zicky, die die gemeinsame Vergangenheit nicht verarbeitet hat, sie liebt mit ihrer blinden Freundin zusammen, es gibt eine befreundete Krankenschwester, die einen Sohn hat, der unter einer seltenen Allergie leidet und eine auffällig spezielle Diät einhält!

Fazit
Obwohl das Buch ziemlich überlagert von den psychischen Problemen wirt und die Charakter alle sehr abgedreht und anstrengend wirken ist das Buch ein Buchtipp, denn die Autorin spannt am Ende einen Bogen zum Prolog, der alles verständlich und logisch erscheinen läßt.
Das Ende hat mit den zähen, abgedrehten und teilweise absurden Passagen alles wettgemacht.

Note 2

Mittwoch, 20. Juli 2011

Mikkael Birkegaard: Die Bibliothek der Schatten

Hallo!

Um mein aktuelles Buch schleiche ich schon länger rum, aber nachdem eine Internet Freundin es kürzlich gelesen hat und mir mit folgendem Satz
Eine interessante Idee und ich bin gespannt, was weiter daraus gemacht wird. Immerhin hab ich schon gelernt, dass mit Passivlesen nicht zu spaßen ist
Den Mund wässrig machen, wurde meine Jagd nach dem Buch intensiver.
Fündig wurde ich in unser städtischen Bibliothek und die Rede ist von


Mikkael Birkegaard: Die Bibliothek der Schatten

Ich habe noch nicht angefangen zu lesen, aber falls ihr neugierig geworden sein, hier ein kleiner Vorgeschmack:
Leseprobe

Gruß SilkeS.

Endmeinung zu: Jonathan Hayes: Tortur

Jonathan Hayes: Tortur ; 2. Teil um Pathologen Edward Jenner



Klappentext
Weil er in Notwehr einen von religiösem Wahn besessenen Serienkiller töten musste, hat der Pathologe Edward Jenner in New York seine Zulassung verloren. Zumindest so lange, bis alle Einzelheiten geklärt sind. Da kommt ihm das Angebot gerade recht, für drei Monate seinen Freund Marty als Medical Examiner in Florida zu vertreten. Doch kaum ist er im Süden angekommen, werden Marty und seine Frau heimtückisch ermordet. Unversehens findet sich Jenner in einem Strudel aus dunklen Familiengeheimnissen, skrupelloser Machtgier und undurchsichtigen Drogengeschäften wieder ...

Stil & Sprache
Neuer Schauplatz, neue Situation:
Diesmal ist Jenner in Florida und macht Urlaubsvertretung für seinen Freund Marty als Medical Examiner.
Aber anstatt Urlaub zu machen, wird Marty und seine Frau tot aufgefunden.
Jenner läßt das keine Ruhe und beginnt Fragen zu stellen.
Parrallel zu dieser Handlung erfährt der Leser noch über die dunkle Seite um einen Drogenring.
Beide Handlungen laufren recht lange parrallel nebeneinander und werden recht spät zu einer Handlung und dem Showdown verknüpft

Figuren
Im 1. Teil Martyrium hatte ich mit dem Charakter um Edward Jenner Probleme.
In diesem Band ist es besser. Sehr authentisch und lebendig wirkt er zwar immernoh nicht, aber ist ist etwas realistisch charakterisiert.

Fazit
Der Plot hatte mehr Fluß und mehr Spannung, die Charakter wirken ausgefeilter und lebendiger.
Das Ende ist gut ausgearbeitet und schlüssig und zeigt auch die Schattenseite des Sonnenstaates Florida wider.

Not 3+

Endmeinung: Martha Grimes: Die Treppe zum Meer

Martha Grimes: Die Treppe zum Meer ; 16. Teil um Melrose Plant & Inspektor Jury



Klappentext
Eigentlich wollte Melrose Plant, seines Zeichens Aristokrat und langjähriger Freund von Inspektor Jury, in Ruhe seinen Aufenthalt an der Küste Cornwalls genießen. Doch eine Serie von Todesfällen hält das Dorf in Atem. Gibt es einen Zusammenhang mit dem lange zurückliegenden, rätselhaften Tod zweier Kinder? Als die Ermittlungen der örtlichen Polizei ins Stocken geraten, hat Inspektor Jury eine zündende Idee...

Stil & Sprache
Die Bücher sind sprachlich von hohen Niveau und sehr anspruchsvoll geschrieben, dadurch aber nicht schwierig zu lesen.
Im Gegenteil: ohne Plattitüden, Flüche oder Platzhalter -Sätze verschafft die Autorin mit außergewöhnlichen und witzigen Figuren eine tolle Athmosphäre.

Figuren
Nach dem 15. erschienenen Bd. etwas zu den Charaktern zu sagen, ist nahezu unmöglich.
Die Serie hat für mich Kultstatus und sich bei diesem Band über die Lebenwerten Charkter auszulassen ist zu spät.
Nur eins: Inspektor Jury übernimmt in diesem Teil eine Randrolle, er verweilt beruflich in Nordirland, dafür lernt man Commander Brian Malcalvie besser kennen.

Fazit
Wie immer: tolle Schreibweise, tolle Athmosphäre, toller Plot, jedoch fehlte es mir hier an Witz um Racer und Co oder den trockenen Humor zwischen M. Plant und R. Jury.

Note 1-

Endmeinung zu: Jeffery Deaver: Nachtschrei

Jeffery Deaver: Nachtschrei



Klappentext
Zwei Frauen gejagt von einem eiskalten Mörderduo

In einer Polizeistation in Wisconsin geht ein unverständlicher Notruf aus einem einsam gelegenen Ferienhaus ein. Obwohl Brynn McKenzie dienstfrei hat, geht sie der Angelegenheit nach und gelangt als Erste an den Schauplatz eines grausamen Doppelmordes. Beinahe zu spät bemerkt die Polizistin, dass sich außer einer verängstigten Zeugin auch die Täter noch auf dem Grundstück befinden. Und damit beginnt für die beiden ungleichen Frauen eine atemlose Hetzjagd durch die Nacht – ein Albtraum, den sie nur gemeinsam überleben können …


warum ich zu dem Buch griff
Ich habe nach der euphorisch klingenden Videorezension von Papiertourist Lust auf dieses Buch bekommen.

Stil und Sprache
Jeffery Deaver, der ja mit der Reihe um den gelähmten Ermittler Lyncoln Rhyme und Amalia Sachs bekannt ist.
Er hat auch Einzelthrilelr geschrieben, diese ist einer der aktuellsten.
Der Autor ist bekannt für spannende Schnitzeljagdten, Irrungen & Wirrungen, Katz- und Mausjagt, Pageturner auf höchsten Niveau, so daß man beim Lesen sich selbst nicht mehr traut.
Dies ist hier so, Papiertourist hat es glaube ich Hochgeschwindigkeitsthriller genannt.
Für mich jedoch konnte sich dabei kein Lesespaß einstellen.
Es wirkte für mich alles konstruiert, vorhersehbar, oberflächlich und platt umgesetzt.

Figuren
Die Szenen springen hin und her zwischen Jäger und Gejagten.
Polizistin Brynn, die Zeugin Michelle und ihre Verfolger die maskierten Einbrecher
Alle Charakter wirken Thriller-Handbuch-typisch und Polizistin Brynn entwickelt sich zur Super-Agentin allá McGyver und läßt ihr Verfolger wie die beiden Trottel aus "Kevin allein zu Hause" wirken, nur dass es hier weniger Szenenkomik hervorruft.

Fazit
Ich fand das Buch eine wahre Enttäuschung.
Alle Qualitäten die ich an Jeffery Deaver liebe, sind hier schlecht umgesetzt


Note 4-5

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