Endmeinungen

Mittwoch, 8. Januar 2014

Endmeing zu: Jay Asher: Tote Mädchen lügen nicht

Jay Asher: Tote Mädchen lügen nicht

Originaltitel: 13 Reasons Why
Aus dem Amerikanischen von Knut Krüger
Ab 13 Jahren
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 288 Seiten
ISBN: 978-3-570-16020-6
€ 14,95 [D] |
Verlag: cbt



Klappentext:
Die Stimme der Toten, ein Ruf nach Leben

Als Clay Jensen aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf „Play“ – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. Dreizehn Gründe sind es, die zu ihrem Selbstmord geführt haben, dreizehn Personen, die daran ihren Anteil haben. Clay ist einer davon ...


Meine Meinung
Ich bin vermutlich die letzte die dieses Buch liest.
So, oft wie ich begeisterte Rezensionen darüber gelesen oder bei YT gesehen habe, kommt es mir so vor, als ob jeder das Buch kannte nur ich nicht.
Selbst meine große Nichte. (Sie entpuppt sich gerade als gute Buch-Anlaufstelle;-))
Sie haben es in der Schule gelesen. Ich bin mir grad nicht sicher ob im Deutsch- oder Englischunterricht, aber Sie hat es auf jeden Fall auf englisch gelesen.

Diese Buch empfand ich schon im Vorfeld als ideale Unterrichtslektüre, da ich vom Thema und vom Protagonistenalter her diverse Diskussionsmöglichkeitens sah.
Und richtig. Das Buch hallt nach und ist vom Plot nicht einfach. Ich empfand es sogar als gruselig.


Allein die Vorstellung der Geschichte um die es in dem Buch geht, ließ mir einen Schauer über den Rücken laufen.

Das Buch bedient wenige Charakter, aber diese sind absolut glaubwürdig und realistisch dargestellt und gerade Clay der hier der aktive Progatonist ist, war sehr gut gezeichnet. Man schlüpfte beim Lesen in ihn, war der jenige, der die Kassetten hört und durch den gesprochenen Text in diese Gefühlsachterbahn gestoßen wurde.
Man konnte nachempfinden, wie er sich fühlte, warum er sich so fühlte, welche Ängste und Bedenken und Gedanken er hatte.
Es war von daher schon ziemlich eben gruselig, weil man es alles mitgefühlt hat...


Der Plot läßt einen nachdenken, läßt einen den Umgang mit anderen Menschen überdenken.
Ich habe mich häufig wiedererkannt. Wie oft beurteilt man Menschen nach ihrem Aussehen, schließt sich Meinungen über Personen an, die man nicht kennt, verhält sich nicht immer nett und freundlich...Drängt ihnen Behandlungen auf, die sie vielleicht nicht wollen?
Auch ich habe in der Schule eine Mitschülerin gemobbt, aber auch ich habe Mobbing erfahren...
Nicht in dem Sinne, wie es hier beschrieben ist, nicht wie es heute häufig an den Schulen verzeichnet wird, aber Mobbing, oder Bullying, wie es heute richtig heißt fängt im Kleinen an.
Dieses Buch zeigt das auf und das finde ich sehr gut gelungen und ein extem wichtiges Thema und finde diese Buch als Schullektüre wirklich wichtig.

Schon bevor ich das Buch las und auch während ich das Buch las, mußte ich häufig an
"Die Hassliste" von Jennifer Brown denken. Ist ein anderes Themengebiet, aber aus dem gleichen Ursprung entstanden.

Note 1

Dienstag, 7. Januar 2014

Endmeing zu: Johan Theorien: So bitterkalt

Johan Theorien: So bitterkalt



480 Seiten,
Gebunden
ISBN: 978-3-492-05551-2
€ 19,99

Klappentext:
Kaum ein Bewerber findet den Weg nach Valla an die schwedische Westküste.Jan Hauger besitzt viel Erfahrung und glänzende Zeugnisse. Doch es ist keinZufall, dass sich der junge Erzieher in dem abgelegenen Kinderhort vorstellt.Durch einen unterirdischen Gang ist der Hort mit der psychiatrischen Klinikverbunden. So sollen selbst die als gefährlich eingestuften Insassen durchden Kontakt zu ihren Kindern schneller ins Leben zurückfinden. Damit hatJan kein Problem – aber er hat auch ein unliebsames Geheimnis. Denn unterseiner Aufsicht ging ein Kind verloren, das erst nach Tagen auf noch immerungeklärte Weise wieder auftauchte. Und das ist nicht der einzige Fleckauf Jan Haugers Weste. Warum will er ausgerechnet in Valla arbeiten? Undwas verbindet ihn mit dem psychopathischen Mörder Ivan Rössl, der seitJahren in der Klinik behandelt wird? Johan Theorins Thriller jagt eiskalte Schauer über den Rücken und lässtnicht nur seine Opfer vor Angst über die Dunkelheit der menschlichen Psycheerstarren.


Meine Meinung:
Dieser Band hört nicht zur Öland Reihe, sondern ist ein Stand-Alone-Titel.
Er hat mir gut gefallen, da der Plot einen gefangen nimmt und sich eine wahnsinnig psychisch, beklemmende Spannung aufbaut, die es einem unmöglich macht, das Buch aus der Hand zu legen.
Es ist wie eine Sog wirklung, man liest ein Kapitel und noch ein Kapitel und noch ein Kapitel und ich habe es geschafft knapp 400 Seiten von dem 480 Seiten starken Handgelenksbrecher an einem Tag zu lesen.
Im Gegensatz zu vielen anderen Skandinavieren die sich depressiven, kaputten Charaktern bedienen, lebt dieser Krimi hier Hauptsächlich von der Athmosphäre sich sich in der doch etwas befremdlichen Umgebung einer an eine Psychiatrie angeschlossene Vorschule befindet.
Der Plot ist so aufgebaut, dass er mehrer Handlungen miteinander verwebt. Aber leider ist es dem Autor nicht gelungen, auch jeden, seis ein noch so kleiner Handlungsstrang zu Ende oder zumindest schlüssig zu verweben.
Auch sind uns in der LR einige Logikfehler, die nicht immens ins Gewichtfallen, aber bei Diskussionen schon einen etwas unbefriedigenden Beigeschmack hatten aufgefallen.

Alles in allem kann das Buch aber durchaus empfehlen.
Na, hat das jemand in unserer LR die Kritik aufgeschnappt?
Heute morgen im Netz gefunden:
Wie Johan Theorin seinen Krimi »So bitterkalt« konstruiert hat

Note 1-2

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Endmeinung zu: James Patterson: Das 8. Geständnis

James Patterson: Das 8. Geständnis

Bild habe ich leider keins....

Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: Limes Verlag (24. Oktober 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3809025526
ISBN-13: 978-3809025528
Originaltitel: 9th Judgement
Klappentext:
Dieser Mörder kennt nur ein Prinzip: Die Schwächsten müssen sterben …!

Er hat dem Tod ins Auge geblickt – und seither mordet er selbst. Die Schutzlosesten sind seine Opfer. Seine Rachsucht kennt keine Grenzen …

Eine Juwelendiebin hat in einer Prominentenvilla reiche Beute gemacht und konnte gerade noch unerkannt entkommen. Unmittelbar nach dem Einbruch wird die Bestohlene tot aufgefunden. Detective Lindsay Boxer ermittelt wegen Raubmords. Doch ein anderer Fall geht ihr viel näher: Ein skrupelloser Mörder macht in den Parkhäusern der Shopping Malls Jagd auf junge Familien. Als Lindsay eine erste heiße Spur verfolgt, wird ein Bombenanschlag auf sie verübt. Jetzt geht die Angst um in San Francisco; besorgte Bürger fangen an, sich zu bewaffnen. Und während der Mörder die Stadt in Atem hält, trifft im Polizeirevier ein Paket mit gestohlenen Juwelen ein. Ist die Einbrecherin der Schlüssel zu der unheimlichen Mordserie …?


Meine Meinung:
Der inzwischen 8. Teil des Womens Murder Club, dem ich ewig in der Bibliothek hinterher gerannt bin. Ständig war er ausgeliehen und inzwischen ist im Buchhandel schon der 10 erhältlich.

Der Thriller ist wie gewohnt sehr flutschfreudig, durch kurze knappe Kapitel. Was ich gerade auch für die Zugfahrten zur Arbeit oder zurück sympatisch finde und ich empfinde es immer, das grad weil die Kapitel so kurz und knackig sind und jedes Kapitel ein Perspektiven und Ortswechsel beeinhaltet, nimmt die Geschichte enorm an Fahrt und Spannung auf.
Zuträglich dazu sind natürlich noch die 4 Protagonistinnen
Detective Lindsay Boxer, Journalistin Cindy Thomas, Pathologin Claire Washburn und Staatsanwältin , die jeder auf seine Art und durch seine Arbeit zur Lösung des Falles beitragen.

Und das das Thema in diesem Band wieder was besonders ist und super spannend verpackt ist muß man glaube ich nicht extra erwähnen, oder?

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Endmeing zu: Rebecca Michéle: Die Tote von Higher Barton

Die Tote von Higher Barton von Rebecca Michéle

Taschenbuch,
356 Seiten;
ISBN: 978-3-940258-14-4
12,95 € [D],

Klappentext: ( von der Verlaghomepage
Mabel Clarence ist sich sicher: Noch vor ein paar Minuten lag in der Bibliothek des Herrenhauses eine kostümierte tote Frau – erdrosselt mit einem Strick. Doch nun ist sie verschwunden, ohne jede Spur. Und wo keine Leiche, da keine Ermittlungen. Die Tote von Higher Barton
Glauben schenkt der älteren Besucherin aus London nur ein kauziger Tierarzt. Also stellt Mabel in bester Miss-Marple-Manier eigene Nachforschungen an und versinkt immer tiefer im undurchsichtigen Sumpf der Vergangenheit – bis sie selbst in die Schusslinie des Mörders gerät.


Meine Meinung:
Aufmerksam wurde ich auf das Buch aus einem Prospekt, welchen ich von regelmäßigen Besuchen bei der Leipziger und Frankfurter Buchmesse mitbringe.
Ich fand das Cover ansprechend, der Satz: "Cornwallkrimi" vorne und hinten nach dem Klappentext "very british" machten mich neugierig.
Der Klappentext hört sich herrlich klassisch nach Miss Marple an und erinnerte mich etwas an "Die Tote in der Bibliothek" von Agatha Christie

Leider sind meine Erwartungen nur zum Teil erfüllt worden. Der Krimi beginnt recht schnell, birgt eine Leiche, haufenweise potenzielle Verdächtige, eine neugierige Frau die Detektiv spielt und auch die Auseinandersetzungen mit der Polizei fehlen nicht.
ABER, Mabel Clarence die Protagonistin in dem Buch erinnerte mich mehr an Angela Landsbury, bekannt aus "Mord ist ihr Hobby" als an Miss Marple, die Autorin hat es in meinem Augen nicht durchgehend geschafft Charaktereigenschaften beizubehalten, so ist Mabels taff und unerschütterlich anfangs und am Ende unvernünftig und viel zu leicht in Angst und Schrecken zu versetzen.
Auch die anderen Charakter bleiben alle recht blaß und farblos. Hier ist absolut Potenzial nach oben, aber der kauzige Tierarzt hat bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Ihn würde ich doch gerne wiedersehen

Für einen Cornwallkrimi hätten es mehr idyllische Landschaftbeschreibungen haben dürfen, wenn auch meine blühende Phantasie, allein bei dem Wissen, dass die Handlung in Cornwall spielt Klippen mit tosenden Wellenbrechern, Steincottage, saftige Wiesen mit Herden und bellenden Hunden beim Lesen vor dem inneren Auge gesehen habe

Das Ende ist stimmig und läßt absolut keine Fragen offen, ist ziemlich klassisch, bilderbuchmäßig , aber mir fehlte "das gewisse Etwas". Es war mir am Ende zu rund, es zahnte alles mit einemmal alles zu stimmig ineinander und gab ein rundes Bild der einfachsten Lösung.


Note 2-3

Dienstag, 17. Dezember 2013

Endmeing zu: Christian Buder: Die Eistoten

Christian Buder: Die Eistoten



Broschur,
384 Seiten
Aufbau Taschenbuch
978-3-7466-2995-7
12,99 €

Klappentext:
Eine Mädchenleiche, die aufrecht mitten im Wald steht.
Ein Mörder, der seit Jahren unerkannt tötet.
Ein elfjähriges Mädchen mit einem besonderen Helfer: Wittgenstein, einen toten Philosophen.

Alice ist elf Jahre alt, sehr intelligent und das, was man in ihrer Allgäuer Heimat als besserwisserisch bezeichnet. Und sie hat eine besondere Gabe: Sie spricht mit dem Philosophen Wittgenstein, der 1951 gestorben ist. Er taucht auf, wo sie es am wenigsten erwartet, und verschwindet auch ebenso geheimnisvoll. Als Alice in ihrem Dorf die erfrorene Leiche eines Mädchens findet, ist sie überzeugt, dem Mörder auf der Spur zu sein, der vor Jahren auch ihre Mutter getötet hat. Gemeinsam mit Ludwig Wittgenstein beginnt sie zu ermitteln. Doch niemand schenkt den Vermutungen einer Elfjährigen Gehör, bis auf einen und der will sie zum Schweigen bringen.


Meine Meinung
Ich habe bei Büchertreff.de an einer Verlosung zu einer Autorenbegleiteten Leserunde mitgemacht, bei der man Freiexemplare gewinnen konnte und ich hatte Glück.

Diese Buch ist der Auftakt einer Serie um die in dem Band 11jährige Alice
Sie ist anders als ander Kinder in ihrem Alter, sie liest nicht Herr der Ringe oder Pipi Langstrumpf sonder Bücher über Serienkiller oder Wittgenstein.
Auch ist sie eine kleine Miss Marple und als sie zusammen mit ihrem Freund eine Leiche im Wald findet, versucht sie erst allein zu ermitteln.

Ihre Mutter ist vor mehreren Jahren, angeblich durch einen Unfall, ums Leben bekommen. Das hat sie nie glauben wollen, aber ihr Vater, seines Zeichen Polizist, ihre ältere Schwester aber nicht glauben.
Einzig ihr Großvater hüllt sich in Schweigen und hört sich Alice Gedanken an.
Alice hat mich etwas an den Charakter von Flavia de Luce erinnert, aber der Autor meinte er hätte eher Alice im Wunderland als Vorbild genommen.

Mir hat bei dem Buch der Schreibstil gut gefallen und was mir bei der LR auch sehr positiv aufgefallen ist, dass der Autor sehr gut recherchert hatte und konnte jegliche Kritik, Bedenken oder Unglaubwürdigkeiten durch zuverläßige und interessante Quellenangaben belegen.

Die Kriminalhandlung hätte etwas mehr Straffen erfahren dürfen, es hat sich gerade in der Mitte des Buches etwas gezogen, aber das Ende war dafür umsospannender und rundete gelungen diesen außergewöhnlichen Thriller ab.

Note 1-2

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Endmeinung zu: Nora Roberts: Fliedernächte ; Bonsboro-Teil 3

Nora Roberts: Fliedernächte
Originaltitel: The Perfect Hope
Aus dem Amerikanischen von Uta Hege
Deutsche Erstausgabe
Taschenbuch, Klappenbroschur,
416 Seiten,
ISBN: 978-3-442-38145-6
€ 9,99 [D]

Klappentext:
Harte Schale, weicher Kern – das ist Ryder Montgomery. Der attraktive Bauunternehmer ist einer der begehrtesten Junggesellen der Stadt – die Frauen liegen ihm zu Füßen. Nur Hope Beaumont, die Direktorin seines Hotels, dem Boons-Boro Inn, zeigt sich von ihm unbeeindruckt. Doch lange ist auch sie gegen Ryders rauen Charme nicht gefeit, und nach einem Kuss an Silvester knistert es gewaltig. Doch dann wird die schöne junge Frau von ihrer Vergangenheit eingeholt. Hope so verletzlich zu sehen, ruft einen Beschützerinstinkt in Ryder hervor, mit dem er nie gerechnet hätte, und er merkt, wie viel sie ihm inzwischen bedeutet …



Meine Meinung
Dies ist nun der 3. und abschließende Teil um die Bonsbora-Trilogie. Wie erfahrene Leser von Nora Roberts mehrteiligen Liebesroman-Bänden nach den ersten beiden Teilen bereits ahnten ist hier die letztmögliche Kombi aus Hope, Direktorin des Hotels Bonsboro Inn und Ryder Montgomery dem Bauunternehmer das Liebespaar des Bandes.
Da diese ja schon sehr offensichtlich war, das diese beiden Menschen zu einander finden, hätte ich von der Liebesgeschichte mehr erwartet. Ich hätte das große BOMM erwartet, die große Leidenschaft, die großen Gefühle. Aber lieder fehlte es hier an allem.
Die gewohnte Leidenschaft und die Erotik vor dei Seiten nur so knistern fehlt hier leider gänzlich.
Alles ist sehr vernunftsgeprägt und wird hingenommen oder eben auch nicht. Aus Nichtigkeiten werden Probleme gemacht und der Versuch etwas Spannung in die Handlung bekommen ist mMn gescheitert.
Die Geschichte um Geist Lizzie die sich ebenfalls bei allen drei Teilen weiterentwickelt findet zu einem rührenden Ende. Dies war noch das einzige was mich etwas ergriffen hat.

Note 3

Freitag, 29. November 2013

Endmeing zu: William Landey: Verschwiegen

William Landey: Verschwiegen



Thriller

Originaltitel: Defending Jacob
Aus dem Amerikanischen von Sylvia Spatz
Deutsche Erstausgabe
Paperback, Klappenbroschur, 480 Seiten
Verlag: carl's books
ISBN: 978-3-570-58507-8
€ 14,99 [D] |

Klappentext:

April 2007, eine Kleinstadt in der Nähe von Boston: Der dreizehnjährige Ben Riffkin wird auf seinem Schulweg erstochen aufgefunden. Ben war ein Mitschüler von Jacob. Andrew Barber, Jacobs Vater, ist Staatsanwalt, übernimmt das Verfahren und trifft in der Schule auf eine Mauer beredten Schweigens. Auf Facebook sprechen Jacobs Freunde dagegen eine deutliche Sprache. Sie beschuldigen Jacob, und schon bald entwickelt der Fall eine Dynamik, die das Leben der Familie Barber von Grund auf verändert: Ist Jacob ein normaler Junge? Eine Frage, die Andrew Barber auch zu einer Auseinandersetzung mit seiner verdrängten Kindheit führt. Der Albtraum scheint sich gerade aufzulösen, da verschwindet ein Mädchen. Und Jacob war mit ihr befreundet...




Meine Meinung

Dies Buch war mal wieder ein "Überraschungsbuch" was über den Los-Topf der Liste 1 des WB-Forums den Weg zu mir fand.
Nach dem Klappentext habe ich mich seelisch schon mal auf John-Grisham-Plot eingestellt und fand mich hier in meinen Erwartungen bestätigt.
Die Handlung ist aus der Ich-Perspektive erzählt.
Da der Autor nach meinen Recherchen aus dem Gebiet kommt war der Schreibstil sehr ausschweifend, langwieirig und erklärend.
LAnge Zeit passiert nichts. Auch sind in die Geschichte Zwischenpassagen eingearbeitet die eine Befragung des eigentlichen Ich-Erzählers enthalten.
Dies führt Anfangs zu großer Wirrung, fließt aber am Ende in die Aufklärung des Falles ein.
Der Ursprung des Falles, um den es in diesem Buch und dieser Geschichte geht, war sehr interessant und bietet an, sich mehr mit dem Thema auseinander zu setzen.
Da hat mir gut gefallen, ich mag es nicht wenn es eine Geschichte eineoberfläche Handlung birgt.
Die Situation die in diesem Fall die Hauptrolle spielt war sehr amerikanisch und bot eine klischeekulisse.

Zum Ende reißt der Autor auf wirklich der letzten Seite das Ruder nochmal rum. Das hat beim LEsen so einen Bombeneffekt und man sitzt nur da mit offenen Mund und denkt: "Was nun, so kann man einen doch nicht zurücklassen"
Aber das Buch ist definitiv zu Ende und die Geschichte, bzw. das Ende hallt noch lange lange nach.
Das Buch hat mir gut gefallen, alles in alllem.
Den ein oder anderen Kritikpunkt gibt es, aber doch das ist ein Buch, an was man noch lange denkt

Note 2

Donnerstag, 28. November 2013

Endmeinung zu: Deborah Crombie: Wer Blut vergießt

Deborah Crombie: Wer Blut vergießt
Bild folgt

Taschenbuch,
448 Seiten,
ISBN: 978-3-442-47466-0
€ 9,99 [D]

Klappentext:
London an einem eiskalten Tag im Januar: Detective Inspector Gemma James und ihre Assistentin Detective Sergeant Melody Talbot werden zu einem Tatort gerufen: Rechtsanwalt Vincent Arnott liegt tot in einem Hotelbett – nackt und mit gefesselten Händen und Füßen. Ein Sexspiel mit tödlichem Ausgang oder ein Verbrechen? Als jedoch kurz darauf ein weiterer Anwalt auf dieselbe Weise zu Tode kommt, ist klar, dass es sich um Mord handelt. Haben es Gemma und Melody mit einem Serienmörder zu tun?


Meine Meinung
Ich habe das Buch als Leserunde gelesen.
Das macht immer mehr Spaß, als wenn man ein Buch alleine ließt.
Ich liebe die Bücher der Autorin. Sie schafft es in ihre Geschichte immer eine schöne "typisch englische" Athmosphäre zu zaubern. Dies hat mir in diesem Buch aber leider etwas gefehlt.
Auch Typisch ist für die Autorin, dass sie sich bei ihren Kriminalfällen eines Themas bedient. So auch hier und diesmal handelt es sich um Musik. Das war eine gute Grundlage für schöne Szenen und auch in der LR hatten wir Themabedingt da schöne Eindrücke zu schreiben.
Die gewohnte Vergangenheit-Gegenwartshandlungen sind wieder mal sehr interessant gehalten und verweben sich am Ende zu einem stimmigen Gesamtbild.

Da es der 15. Teil um Duncan Kincaid und Gemma James ist, muß man zu den Charaktern nicht mehr viel sagen. Jedoch haben sie sich die letzten Bände stärke entwickelt und verändert und speziell in diesem Buch lagen sie mir nicht mehr so. Sie waren mir etwas fremd und die Rollenverteilung war mir etwas zu emanzipiert.

Note 2-3

Mittwoch, 27. November 2013

Endmeinung zu: Kerstin Gier: Silber

Kerstin Gier: Silber

Roman
Fischer-Verlag
Hardcover
Preis € (D) 18,99
ISBN: 978-3-8414-2105-0

Inhalt:
Geheimnisvolle Türen mit Eidechsenknäufen, sprechende Steinfiguren und ein wildgewordenes Kindermädchen mit einem Beil … Liv Silbers Träume sind in der letzten Zeit ziemlich unheimlich. Besonders einer von ihnen beschäftigt sie sehr. In diesem Traum war sie auf einem Friedhof, bei Nacht, und hat vier Jungs bei einem düsteren magischen Ritual beobachtet.

Zumindest die Jungs stellen aber eine ganz reale Verbindung zu Livs Leben dar, denn Grayson und seine drei besten Freunde gibt es wirklich. Seit kurzem geht Liv auf dieselbe Schule wie die vier. Eigentlich sind sie ganz nett.

Wirklich unheimlich – noch viel unheimlicher als jeder Friedhof bei Nacht – ist jedoch, dass die Jungs Dinge über sie wissen, die sie tagsüber nie preisgegeben hat – wohl aber im Traum. Kann das wirklich sein? Wie sie das hinbekommen, ist ihr absolut rätselhaft, aber einem guten Rätsel konnte Liv noch nie widerstehen


Meine Meinung
Jeder schwärmte von diesem Buch und bei einem Telefonat fing meine große Nichte dann auch noch an.
Ich müsse das Buch UNBEDINGT lesen.
Da sie es besaß hat sie mir es geliehen.
Es hat mir gut gefallen.
Anfangs war ich etwas genervt: schon wieder ein Mädchen, schon wieder Schulszenen, schon wieder Familiäre-Probleme...
Aber der Schreibstil ist toll. Der holt einen einfach ab, läßt einen eintauchen und die Seiten fliegen nur so dahin.
Der Plot ist, ebenso wie bei der Edelsteintriologie einfach "etwas anders" und diese ist einfach eine "traumhafte" Idee die sehr fantasievoll umgesetzt wurde.

Wenn ich bis 2/3 etwas zwiegespalten war, was ich von dem ganzen halten soll und es nicht einfach als Jugendbuch abtun sollte, hat mich das Ende absolut überzeugt und ich kann ebenso wenig wie alle anderen sehnsüchtig auf Erscheinen des 2. Teils.

Note 2

Endmeinung zu: Ines Thorn: Unter dem Teebaum

Ines Thorn: Unter dem Teebaum




Klappentext:
Walter Jourdan hat der rauen Erde des Barossa Valley in Südaustralien das fruchtbare, herrschaftliche Weingut Carolina abgerungen. Seine geliebte Tochter Amber soll die Ländereien erben und als Ehefrau des Verwalters Steve weiterführen. Aber Ambers Gefühle gelten nur Jonah, einem Abkommen der Aborigines, der unterdrückten Ureinwohner Australiens. Jonahs Clan, das Damala-Totem, lebt am Rande des weitläufigen Gutes. Ihre gefährliche Liebe stellt die Gebote der australischen Gesellschaft auf eine tödliche Probe.


Meine Meinung
Bei dieser Geschichte handelt es sich um eine Familiengeschichte mit Tiefgang und einer Krimihandlung. Sie spielt in Australien auf einem Weingut und die Kulisse ist sehr bildlich gezeichnet, dass man sich das alles beim Lesen vorstellen konnte.
Die Charakter sind lebendig und interessant eingeflochten, zum einen ist die Protagonistin die erste Weinmakerin in Australien, als sind die Aborigines hier in ihrer Funktion als "Sklaven" und die Problematik durch die Differenz der Kulturen sehr anschaulich in der Geschichte verarbeitet.
Das Buch ist von Anfang an sehr packend und spannend geschrieben, ist sehr emotional geschrieben, so war ich oft zu Tränen gerührt, empfand tiefe Wut, unbändige Hilflosigkeit ...

Es ist ein Standalone Titel und ich habe mir vorgenommen, mehr von der Autorin zu lesen, denn der Schreibstil ist locker und flüssig zu lesen.

Note 1

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

Dieser Blog zieht um
Hallo zusammen! Es gibt scheinbar doch noch den ein...
SilkeST - 27. Jun, 12:19
world
Sie machen so viele tolle Punkte hier, dass ich Ihren...
Lewis (Gast) - 15. Apr, 16:26
Eine tolle Rezension
Hey, eine tolle Rezension zu einem Buch, das sicherlich...
Ela (Gast) - 4. Jan, 18:30
V.C. Andrews: Dunkle...
Hallo! Ein frohes neues Jahr! Seit ihr gesund und...
SilkeST - 4. Jan, 11:41
Dezember 2016
Hallo! Auch der Dezember war lesetechnisch sehr erfolgreich: Ich...
SilkeST - 1. Jan, 17:01

Credits

Knallgrau New Media Solutions - Web Agentur f�r neue Medien

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page
xml version of this topic

twoday.net AGB

RSS Box

Zufallsbild

Yessie-im-Garten

Suche

 

Archiv

April 2025
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
 
 
 
 
 
 
 

31 Tage - 31 Bücher
allgemein
Auf den Ohren - ich höre gerade
Autorengeflüster
Buchdiät 2007
Bücherbingo
EBD
Endmeinungen
Erkenntnis des Tages
Essen
Gmeiner-Rezis
Hunde
ICH
Ich lese gerade
Mein schöner Garten
Monats-Lese-Statistik
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren